Getagged, nominiert, beworfen… Zweite Runde

Ein Award! Ein Award! Wiebke von verflixter alltag und Winterbaby haben mich zu einer neuen Frage-Antwort-Runde eingeladen und Einladungen dieser Art nehme ich in der Regel auch gern an. Das Thema Fragen (wer hat sie nicht?!) und Antworten (wer sucht sie nicht?!) wird ja auch in vielen Blogposts immer wieder aufgegriffen. Heute geht es also für mich in die zweite Runde mit Antworten auf neue weltbewegende, alles verändernde Fragen, zu denen ich mir vorher oft noch nie Gedanken gemacht habe (die Fragen und Antworten der Ersten Runde findet ihr hier).

Liebster Award

Sunshine Blogger

Nun zu den Fragen von Wiebke:
1. Welches Tier wärst Du gerne? Ich glaube, ich wäre gerne eine Katze. In meiner Vorstellung würde ich so sein können, wie ich wollte (schmusig oder kratzbürstig), und mein Mensch würde das als “charakterstark” interpretieren. Ich würde den ganzen Tag Streicheleinheiten erhalten (vorausgesetzt, ich entscheide mich für “schmusig”) und hätte immer einen warmen, weichen Liegeplatz (wahlweise Schoß oder Bett meines Menschen). Ich dürfte mich an der Terrassentür immer wieder auf’s Neue entscheiden, ob ich heute lieber Stubentiger oder Mäusefänger sein wollte. Niemand würde mir je Launigkeit vorwerfen.
2. Was machst Du als erstes, wenn Du aufstehst? Mausemaus wickeln.
3. Was machst Du als letztes, bevor Du schlafen gehst? Das Babyphone möglichst leise ausschalten.
4. Was hängt bei Dir im Wohnzimmer an der Wand? Welche denn? Ich habe vier… Wand 1 mit zwei alten (neudeutsch: retro) Lautsprechern, einem afrikanischen Kissenbezug hinter Glas, einer Segelflugzeugtragfläche, einem TV, Wand 2 mit einem Vogelhäuschen in Wohnwagenoptik und einer Radierung eines Ruderbootes, Wand 3 mit fünf gerahmten Postkarten vom Schweden und einer Kreidezeichnung eines Jahrmarktboxers, Wand 4 mit einer Gitarre und einem Kontrabaß. Das klingt gerade wie eine dieser alten TV-Shows…
5. Was hast Du zu Mittag gegessen? Zwei Scheiben Brot mit Käse.
6. Hast Du eine Lieblingspflanze? Sonnenblume.
7. Welchen Sport machst Du am Liebsten? Wunsch: alles mögliche von Kiten, über Radfahren bis Basketball; Realität: Rückbildungsgymnastik.
8. Und welchen Sport schaust Du am Liebsten im Fernsehen? Am ehesten noch Olympische Winterspiele Sommerspiele, Mehrfachdisziplinen (Bi-, Tri-, X-athlon, X-kämpfe).
9. Welche Spitznamen hast Du für Dein Kind? Mehrere
10. Kinderwagen oder Tragetuch? Beides hat(te) seine Zeit. Erst Tragetuch, jetzt eher Kinderwagen.
11. Was ist Dein Lieblings-Kinderlied? Derzeit das “Schlaflied Für Anne” (natürlich ersetze ich dann “Anne” mit dem Namen der Mausemaus) von Fredrik Vahle

Und hier nun Winterbabys Fragen:
1. Fällt es Euch manchmal schwer, Themen zu finden, über die Ihr schreiben könnt? Eigentlich nicht… Es fällt eher schwer zu entscheiden, was gerade wichtiger ist.
2. Gibt es Menschen in Eurem Leben die es nicht gut finden, dass Ihr eure privaten Gedanken verbloggt? Ja, mein Mann. Ist ihm alles zu öffentlich.
3. Was gefällt Euch an Eurem Blog besonders gut und was würdet Ihr gerne anders machen? Dass ich lerne, meine Gedanken zu sortieren. Ich kann je nach Laune über Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft schreiben… Über was wäre wenn… Und anders: ich würde gern mehr Zeit zum Bloggen haben.
4. Hättet Ihr gerne mehr Zeit zum schreiben? Wie bereits erwähnt: Ja.
5. Ist Euch die Anzahl der Follower wichtig? Ja und nein. Ich fühle mich geschmeichelt, wenn meine Art, zu schreiben, anderen Menschen gefällt und sie meinen Blog lesenswert finden, immerhin möchte ich ja auch mit bestimmten Beiträgen ein Publikum erreichen. Aber ich habe kein Ziel, was die Zahl von followern angeht. Allerdings freue ich mich über jede Meldung, dass sich wieder ein neuer Leser meinem Blog angeschlossen hat und über jeden Kommentar zu meinen Beiträgen.
6. Gibt es ein Thema über das Ihr gerne schreiben würdet, aber Ihr findet das Thema ist so heikel, dass Ihr euch nicht traut? Hmm… bisher nicht. Es gibt eher Themen, an die ich mich selbst noch nicht heran traue, weil sie zu emotional sind.
7. Warum bloggt Ihr? Für mich, als Tagebuch und Erinnerung an Schwangerschaft und Geburt meiner Tochter, und für andere (Mütter), zum Erfahrungsaustausch, Mutmachen und Verarbeiten.
8. Gibt es Momente in denen Euch euer Kind total an jemanden erinnert, wenn ja an wen? Wenn Mausemaus mich auf eine bestimmte Art ansieht, erinnert sie mich total an meinen Bruder.
9. Was haltet Ihr von U3 Betreuung, also die Betreuung von Kindern unter 3 Jahren? Das muss jede Mutter für sich und ihr Kind entscheiden, da gibt es kein “richtig” oder “falsch”. Ich persönlich halte den Betreuungsschlüssel meist für zu schlecht und meinem Kind nicht gerecht. Wäre ich auf eine Betreuung in dem Alter angewiesen, würde ich wohl versuchen, eine gute Tagesmutter zu finden, die nur maximal zwei weitere Kinder betreut.
10. Findet Ihr, dass hier in Deutschland Kinder unter zuviel Druck gesetzt werden was Leistungen in der Schule aber auch schon im Kindergarten betrifft? Ich hatte da noch nicht viele Berührungspunkte und bin mir sicher, dass Schule heute und damals, zu meiner Zeit, zwei völlig verschiedene Paar Schuhe sind… Ich kann mir für Mausemaus allerdings gut eine alternative Schulform, als die staatlich angebotenen vorstellen, z.B. Waldorf-Schule, dort werden bspw. Noten nicht zur Bewertung der Leistungen herangezogen.
11. Was ist Eure “Insel” im Alltag? Also was tut Ihr um euch mal eine Auszeit zu gönnen oder zu belohnen? Letztens habe ich 40 Minuten lang in der Badewanne (gefüllt mit Wasser selbstverständlich) ein Buch gelesen und bin erst raus, als es mir zu kühl wurde und der Boiler kein heißes Wasser abgeben wollte. Ansonsten genieße ich es momentan, allein Auto zu fahren und dabei ein Hörbuch zu hören.

Vielen Dank für eure Fragen! Nun, die Regeln besagen, dass ich mir jetzt selbst 11 Fragen ausdenken und diese an 11 weitere Blogger (wünschenswerterweise noch nicht nominiert und mit weniger als 200 Followern) schicken soll… Hier also meine Fragen, die mich nachts nicht schlafen lassen 😉 :

1. Welchen Beruf wolltest du als Kind (Jugendliche/r) erlernen und inwiefern hast du dir diesen Traum erfüllt?
2. Was würdest du bei d(einem) nächsten Kind anders machen?
3. Bio oder konventionell (Ernährung, Kleidung)?
4. Mit welcher Religion/Weltanschauung könntest du dich am ehesten identifizieren?
5. Aquarianer, Trekkie, Larper… was für ein Nerd bist du?
6. Dein Lieblingsfilmnaschwerk?
7. Mit welcher berühmten Person würdest du gern mal ein Glas Wein (Bier, Cappuccino…) trinken?
8. Welche Jahreszeit ist dir am Liebsten und warum?
9. Mit wieviel Jahren bist du aus deinem Elternhaus ausgezogen und was war der Grund?
10. Wofür hast du dein erstes Geld ausgegeben (Naschereien und Bravo zählen nicht)?
11. Welche Frage wurde dir noch nie gestellt?

Und ich würde mich freuen, wenn folgende Blogs mitmachen würden (ich entschuldige mich für Mehrfachnominierungen):
Wir sind die Mupfens
Wir mit Vier
Villa Schaukelpferd
Kreuzundquerbeet
Die schlimme Helena
Blumenpost
Laut&Ungewöhnlich
Endlich Medizin

Ich weiß, das sind nicht 11 Blogs und ich habe auch nicht gecheckt, wieviele Follower diese Blogs haben… Vielleicht liefere ich noch weitere Blogs nach.

Viel Spaß – ich bin auf eure Antworten gespannt!

Hier nochmal kurz die Spielregeln:
1. Verlinkt die Person, die Euch verlinkt hat (mich! :))
2. Beantwortet die 11 Fragen, die ich gestellt habe.
3. Findet 11 Blogger, die unter 200 Follower haben und nominiert sie.
4. Denkt Euch 11 neue Fragen für diese Blogger aus.

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Wochenblick – 24. Februar

Lange Rede, kurzer Sinn: Hier kommt mein Wochenblick!

[gesehen] DVD “Star Trek – Into Darkness”… Naja… Keine Konkurrenz zu den anderen Star Trek Filmen. Allerdings sind wir auch eher Fans von Captain Picard und Data.
[gelesen] “Unterwegs nach Cold Mountain” von Charles Frazier. Sehr gelungener Roman, der in der Zeit des Amerikanischen Bürgerkriegs spielt. Wunderschöne Landschaftsbeschreibungen und glaubhafte Einblicke in den Alltag der Soldaten und der Daheimgebliebenen. Absolut lesenswert. Ein Pageturner.
[gehört] Weitere Kapitel im Hörbuch-Krimi “Dr. Siri und seine Toten”.
[gegessen] Lippischen Pickert.
[getrunken] Birnensaft.
[gedacht] Wie die Zeit vergeht…
[gefreut] Dass mein Smartphone aus der Reparatur zurück ist und wieder funktioniert.
[gestaunt] Wie schnell Mausemaus nun krabbelt, sitzt, steht oder alles durcheinander. Welch ein Entwicklungssprung innerhalb von drei Wochen!
[gelacht] Herzhaft. Über einige dumme Sprüche meinerseits. Leider fallen sie mir nicht mehr ein…
[geärgert] Ich sollte die Fehler nicht immer nur bei anderen suchen. *an die eigene Nase fasst*
[gewünscht] Schatz, alles Gute zum ersten Hochzeitstag!
[gekauft] Einen Kindersitz (Reboarder).
[geklickt] Testberichte zu Kindersitzen. Und natürlich wieder jede Menge toller Blogs.
[getan] Wohnungsputz.
[gebastelt] Geschenke verpackt für fremde Kinder.
[geplant] Besuch meiner Mutter…

Euch allen eine schöne Woche!

Zeigt her… Eure Spiellieblinge

Diesmal gibt es eine etwas andere Folge von “Zeigt her…”, ohne Fotos aber zum leichten Nachmachen!

Momentan hat Mausemaus drei Spielchen, die man mehrmals am Tag und gern ein paar Mal hintereinander mit ihr spielen muss darf. Sicher kennt ihr das eine oder andere, dennoch möchte ich sie euch mal vorstellen und wie wir diese spielen.

Uhrenspiel
Gern auf dem Wickeltisch liegend (also Mausemaus, nicht ich) und dann schlenker ich hauptsächlich mit ihren Beinen. Ich spreche die Verse nur; bei uns im Malibu-Kurs wird das Spiel auch von einem Singsang begleitet.
Große Uhren machen: tick, tack, tick, tack, (die Beine werden nach links und rechts bis fast auf den Wickeltisch geschwenkt)
kleine Uhren machen: tick-tack, tick-tack, tick-tack, (schnelleres Beinschwenken, nur nicht ganz so tief)
und die kleinen Taschenuhren machen: ticke-tacke, ticke-tacke, ticke-tacke, (eigentlich nur noch ein schnelles Baumeln der Unterschenkel)
und die Kirchturmuhr macht: ding, dong, ding, dong, (beide Beine bis zu den Ohren hoch schwenken, hier fängt Mausemaus spätestens an zu glucksen)
und die Kuckucksuhr macht: ku-kuck, ku-kuck, ku-kuck, (wahlweise Kuckuck-Spiel mit Mamas Augen oder Mausemaus’ Augen)
und wenn der Wecker klingelt, macht es: rrrrrrRRRrrrRRRrr. (das ganze Baby wird durchgeschüttelt, an den Fußgelenken beginnend bis unter die Achseln).

Reiten
Dieses Spiel findet Mausemaus super. Es ist politisch nicht ganz korrekt, aber Mausemaus kümmert es nicht sonderlich… 😉 Standardmäßig sitzt sie dabei auf meinen Knien und hoppelt darauf, wahlweise sitzt sie, wenn ich liege oder mich im Bett ans Kissen lehne, auf meinem Bauch, an meine Knie gelehnt und die Bewegungen mache ich dann mit dem Becken. Mittlerweile deutet Mausemaus die Bewegungen schon an, während ich die Ferse beginne, auch das Wackeln der Bauern. So süß!
Wie reiten denn die Damen? Hopp-hopp, Hopp-hopp, Hopp-hopp (leichtes Hoppeln)
Wie reiten denn die Herren? Ga-lopp, Ga-lopp, Ga-lopp (kräftiges Hoppeln)
Wie reiten denn die Bauern? Diwickel-diwackel, Diwickel-diwackel, Diwickel-diwackel – Padauz (Bei Diwickel-diwackel werden die Knie abwechselnd angehoben, um einen wackelnden Gang, wie bspw. einer Kuh, zu imitieren, und Mausemaus rutscht von einer Seite auf die andere; bei Padauz rutscht Mausemaus zwischen die Knie oder wird hingelegt oder oder oder…)
Mittlerweile deutet Mausemaus die Bewegungen schon an, während ich dieVerse beginne, auch das Wackeln der Bauern. So süß!

Schotter fahren
Dieses Spiel ist sicher vielen bekannt. Bietet sich am ehesten sitzend auf den Knien an.
Schotter fahren, Schotter fahren mit dem alten Schotterwagen, (einfach leichtes Hoppeln)
erst die kleinen, spitzen Steine, (immer noch leichtes Hoppeln, allerdings mit wechselnden Knien)
dann die großen, die so stoßen, (starkes Hoppeln mit beiden Knien)
Kurve rechts, Kurve links, (in die entsprechende Richtung lehnen, für Mausemaus gern auch zwei Mal hintereinander und fast waagerecht)
Rauf den Berg, runter den Berg, (in die Luft heben und zwischen die Beinen bis fast auf den Boden senken, auch hier kann es Mausemaus nicht hoch genug gehen und gern auch zwei Mal hintereinander)
und zum Schluss wird abgeladen! (wahlweise auf die Knie zurücklehnen, oder in den Arm nehmen und hinlegen…)

Das waren Mausemaus’ derzeitige Spiellieblinge. Was ist bei euren Sprößlingen momentan ganz besonders angesagt oder sind sie dem “Spielchen”-Alter schon längst entwachsen?

Höhere Gewalt

Falls Wie ihr sicher festgestellt habt, ist es hier derzeit etwas ruhiger auf meinem Blog geworden. Der Grund dafür ist: Höhere Gewalt. Mein Smartphone hat nach und nach den WLAN-Empfang, dann den Funkinternet- und schließlich den Funkempfang komplett eingestellt. Also musste es zur Reparatur. Für zwei Wochen. Voraussichtlich. Hoffentlich!

Zur Erläuterung dieses wirklich schwerwiegenden Problems muss ich hinzufügen, dass ich die meisten meiner Blogbeiträge und praktisch alle Kommentare zu anderen Blogbeiträgen über die WordPress-App meines Handys schreibe oder – im Falle der Artikel – mindestens zur endgültigen Freigabe am PC entwerfe. Auch wenn es nicht ganz so bequem ist, wie am PC sitzend die Artikel zu verfassen, Bilder hinzuzufügen und zu bearbeiten, so ermöglicht mir das Smartphone eine gewissen Ortsunabhängigkeit. Viele Ideen kommen mir beispielsweise, wenn ich abends doch früher als ursprünglich beabsichtigt ins Bett muss  gehe, weil Mausemaus mal wieder alle 30 Minuten zurück in die Traumwelt ihrer Federwiege geschuckelt werden möchte und ich eigentlich noch nicht wirklich müde bin. Oder in den kurzen Schlafpausen morgens und mittags, wenn ich es nicht wage, dass Zimmer mit der schlafenden Mausemaus zu verlassen, aus Angst, sie mit dem Knarren des Bettes oder Schleifen meiner Hosenbeine aufzuwecken.

Bis ich also mein rechteckiges Wunderding wieder in den Händen halte, kann es etwas länger als bisher dauern, bis ein neuer Blogbeitrag hier erscheint. Ich hoffe dennoch, ihr bleibt mir gewogen!

Wochenblick – 17. Februar

Menno, schon die zweite Woche Elternzeit vom Papa rum. Mausemaus krabbelt wie wild in der Gegend herum und der zweite Zahn lässt wohl auch nicht mehr lange auf sich warten!

[gesehen] DVDs “Cloud Atlas” (Tom Hanks, Halle Berry, Hugo Weaving; sehr empfehlenswert!) und “The Descendants” (mit George Clooney; naja, ging so)
[gelesen] Auch Engel mögen’s heiß
[gehört] Den Anfang vom Hörbuch-Krimi “Dr. Siri und seine Toten”.
[gegessen] Nichts außergewöhnliches.
[getrunken] Apfeltee.
[gedacht] Jetzt könnte die Zeit auch kurz mal stehen bleiben.
[gefreut] Dass Mausemaus von Tag zu Tag besser krabbeln, sitzen und stehen kann.
[gestaunt] Siehe “gefreut”.
[gelacht] Immer, wenn Mausemaus vor Vergnügen quietscht sobald sie meinen Bauch entdeckt, den Pulli hochschiebt und herzhaft zukneift (da kann man doch nicht “Nein!” sagen…).
[geärgert] Hmm… eigentlich über nichts… und wenn, dann waren es immer Miss(t)verständnisse.
[gewünscht] Dass das mit dem Schlafen endlich mal besser wird (sprich, längere Schlafphasen in der zweiten Nachthälfte als nur 30 Minuten… Alles nur eine Phase, alles nur eine Phase, alles…).
[gekauft] Lebensmittel. 🙂
[geklickt] Während der letzten Tage hat mich vor allem das Thema vom Versicherungsproblem der Hebammen interessiert. Hier ein paar der Beiträge zu diesem Thema vom Kinderdoc, von guten Eltern, vom Hebammenblog.
Und noch ein Fotoprojekt, dass sich verselbstständigt hat: Katzen kurz vor dem Niesen.
[getan] Dritte Breimahlzeit eingeführt.
[gebastelt] Hmm… anderes Thema.
[geplant] Nichts besonderes… eine schöne dritte Elternzeitwoche erleben!

Euch allen eine schöne Woche!

{Buch-Tipp} Auch Engel mögen’s heiß

Ich mag die Bücher von Linda Howard, vor allem die Ladykrimis, wie ich sie mal nennen würde. Der Plot ist zwar meist nicht sehr tiefgründig, ganz im Gegenteil verläuft er häufig nach dem Motto einsame/verlassene/ungeküsste Frau gerät (un)wissentlich in arge Bedrängnis und wird vom unerwarteten/zufälligen/1000Mal berührten(nie geküssten), immer gut aussehenden/muskulösen/häufig waffenerfahrenen Helden aus der tödlichen Gefahr gerettet.

Die Romane können den Werken skandinavischer Krimi-Autoren bei weitem nicht das Wasser reichen. ABER, darum geht es mir auch nicht, wenn ich nach einem Howard greife. Ich will mich einfach nur mal gut unterhalten. Und das tun die Romane, denn Howard versteht es, mit frechen Dialogen eine kurzweilige, spannende Geschichte zu erzählen und das ganze mit einer Prise knisternder Romantik zu würzen (ohne ins Schnulzige abzudriften).

Nun aber zu dem Buch, dass bis vor kurzem noch auf meinem Nachttisch lag.

In “Auch Engel mögen’s heiß” beschließt Daisy Minor, Bibliothekarin eines Kaffs im Süden der USA und lebendes Klischee der alten Jungfer, am Morgen ihres 34. Geburtstags, ihr Leben grundlegend zu ändern. Sie hat das Singlesein satt und nur ein komplettes Make-over, der Auszug aus dem Elternhaus und der Besuch der Clubs der Region sollen ihrem Leben endlich Schwung und Sinn geben können. Bei einem ihrer ersten Besuche in einem der berühmt berüchtigten Clubs, trifft sie dabei nicht nur immer wieder auf den örtlichen Polizeichef Chief Jack Russo, der es sich zur Aufgabe gemacht zu haben scheint, Daisy vor allem Ungemach zu bewahren, ungewollt gerät sie dabei auch ins Visier einer Menschenschlepperbande und ihr langweiliges Dasein als graue Bibliothekarin nimmt ein jähes Ende.

Hier ein kleiner Auszug zum Appetitanregen, Daisy und der Chief sitzen in seinem Wagen:

“Nehmen Sie’s  mir nicht krumm, Miss Daisy, aber Ihren Gedanken zu folgen ist, als wollte man ein Karnickel auf Speed einfangen.”
Sie nahm es ihm nicht krumm […]. Stattdessen sagte sie: “Ich wünschte, Sie würden nicht ständig Miss Daisy zu mir sagen. Das klingt so nach –” sie wollte schon “alte Jungfer” sagen, aber diese Bezeichnung hätte sie doch zu sehr getroffen, “verkalktem Fossil.”
Schon wieder kaute er auf seiner Wange herum.
“Wem das Haarnetz passt…”
“Ich trage kein Haarnetz!”, brüllte sie und sackte dann überrascht auf den Sitz zurück. Sonst brüllte sie nie. Sie verlor nie die Beherrschung. Womöglich war sie nicht nahtlos höflich zu ihm gewesen, aber sie hatte ihn auch noch nie angebrüllt. Allmählich begann sie sich Sorgen zu machen; ob es wohl ein Gesetz gab, das es verbot, einen Angehörigen der Polizei anzubrüllen? Ihn anzubrüllen war etwas anderes, als einen Polizisten anzubrüllen, der einen wegen einer Geschwindigkeitsübertretung angehalten hatte – nicht dass sie je zu schnell gefahren wäre –, aber immerhin war er der Polizeichef. Und das war vielleicht noch schlimmer –
“Sie haben schon wieder abgehoben”, knurrte er.
“Ich habe nur überlegt, ob es wohl ein Gesetz gibt, das es verbietet, einen Polizeichef anzubrüllen”, gab sie zu.
“Sie haben Angst, Sie könnten in den Knast wandern, weil sie gebrüllt haben?”
“Es war respektlos. Bitte verzeihen Sie. Für gewöhnlich brülle ich nicht, aber für gewöhnlich wird mir auch nicht unterstellt, ich würde ein Haarnetz tragen.”
“Ich kann verstehen, dass Sie das trifft.”
“Wenn Sie noch länger auf Ihrer Backe herumbeißen”, bemerkte sie, “werden Sie sie nähen lassen müssen.”
“Ich werde mich bemühen, es nicht wieder zu tun. Und nur zu Ihrer Information, ich habe Sie lediglich aus Hochachtung mit Miss Daisy angsprochen.”

Und noch ein Auszug, Daisy und der Chief tanzen gerade zusammen bei einem ihrer Clubbesuche:

Ihr fehlten die Worte. Oder genauer gesagt höfliche Worte. Ihr kam schon einiges in den Sinn, was sie gern gesagt hätte, wenn sie nicht befürchtet hätte, dass Gott sie dann tot umfallen lassen würde.
Er grinste. “Wenn Sie jetzt Ihr Gesicht sehen könnten …” Sein rechter Arm schloss sich fester um sie, dann drehte er sie so schwungvoll herum, dass sie sich an seiner Schulter einkrallen musste. Irgendwie tanzte sie nach dieser Drehung viel enger mit ihm, enger, als sie mit irgendeinem ihrer anderen Partner getanzt hatte. Ihre Brüste strichen über sein Hemd, sie spürte das Schaukeln seiner Hüfte und Beine, die sich an ihren vorbeischoben. Sie waren – ach du Schreck, eines seiner Beine war genau zwischen ihren.
Ganz unvorbereitet wurde sie von einer Hitzewelle überlaufen. Sie fühlte sich, als würde sie innerlich schmelzen, weich werden, als würden ihre Knochen die Substanz und ihre Muskeln jede Spannung verlieren. Es war ein höchst merkwürdiges Gefühl und ausgesprochen betörend.
“Chief…”
“Jack.” Sein Arm faste sie etwas fester, als wollte er bekräftigen, dass sie ihn endlich duzen sollte.
“Jack.” Sie schmolz wahrhaftig. Inzwischen hing sie praktisch in seinem Griff. Zwar bewegten sich ihre Füße noch und ließen sich von ihm führen, doch er trug fast ihr gesamtes Gewicht. “Du hälst mich zu fest.”
Er neigte den Kopf, sodass sein Atem über ihr Ohr strich, und antwortete: “Ich glaube, ich halte dich gerade richtig.”
Gut möglich, vorausgesetzt, er mochte zerfließende Frauen. Könne auch sein, dass sie eher pro forma als aufrichtig protestiert hatte, denn sie unternahm keinerlei Anstrengungen, sich aus seinem Griff zu lösen. Es war viel zu schön, sich so an ihn zu schmiegen, ihren weichen Körper mit seiner festen Gestalt verschmelzen zu lassen. Ihre Brüste drückten sacht gegen seine Rippen, was ihr gut gefiel. Unglaublich gut gefiel. Zu ihrer eigenen Überraschung entdeckte sie, wie bewusst sie den harten Muskeln unter ihrer Hand nachspürte, dem warmen Arm, der ihre Taille fasste. Warm … Oh, Gott, ja, er war warm. Seine Wärme und der moschusartige Duft hüllten sie ein und weckten in ihr den Wunsch, ihre Nase an seinem Hals zu reiben.
Sie wollte ihre Nase an Jack Russo reiben?
Der Schreck über diesen Gedanken verlieh ihr die Kraft, den Kopf zu heben. Er betrachtete sie mit eigenartig eindringlicher Miene; er sah zwar nicht streng aus, aber er lächelte nicht.
“Was ist denn los?”, fragte sie unverhältnismäßig leise.
Er schüttelte den Kopf. “Gar nichts.”
“Aber du siehst …”
“Daisy. Halt den Mund und tanz.”

Ich muss zugeben, dieser Roman bedient (ausnahmsweise ausgesprochen) viele Klischees, aber er liest sich einfach so weg. Ein Roman von Linda Howard eignet sich zum zwischendurch lesen, abends vor dem Einschlafen oder nachmittags gemütlich auf einer Couch (auch als Lückenfüller zwischen anspruchsvollerer Lektüre) und bei einem heißen Cappuccino, wenn draußen der Wind pfeift .

Für Mamas und Frauen empfehlenswert. Überschaubare 348 Seiten im Paperback.

Geschenkbox für das Zweite Trimester

Meine schwangere Freundin hat sich sehr über ihre erste Geschenkbox gefreut, nicht ahnend, dass ich schon an der Zusammenstellung der zweiten Box tüftelte.

Im zweiten Trimester ist es ja in der Regel am entspanntesten. Die ersten Wehwechen sind endlich abgeklungen und die eigene Körperfülle schränkt noch nicht so sehr ein, wie es in den letzten Wochen vor der Geburt meist der Fall ist. Zeit, die Schwangerschaft in vollen Zügen zu genießen! Daher wollte ich mit dieser Box etwas zur Unterhaltung beitragen und Knabbereien liefern, die auch von einem noch etwas schwachen Magen in der Regel gut vertragen werden.

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Inhalt der Geschenkbox für das Zweite Trimester.

Meine Geschenkbox für das Zweite Trimester setzte sich wie folgt zusammen:

  • Alnatura Knabbereien (Dinkel Brezeln, Joghurt-Reiswaffeln, Honig-Reiswaffeln)
  • Weleda Schwangerschaftsöl
  • Bücher: Schwangerschaft und Geburt – Das Buch zu Bauch und Baby (Katharina Mahrenholtz / Dawn Parisi) und Babyverrückt – Absurdes und Unterhaltsames aus dem Leben einer (werdenden) Mutter (Nadine Luck), beide sehr witzig geschrieben und kurzweilig zu lesen

Eigentlich hatte ich noch andere Ideen wie Kinogutschein, Hausschuhe, Zeitschrift(Abo), Bad Heilbrunn Schwangerschaftstee 2 (gab’s leider an dem Tag nicht im Laden), Gutschein für Umstandsmode, Maßband (für den mittlerweile wachsenden Bauchumfang), Weleda Venadoron (zum Einreiben bei geschwollenen Beinen und Füßen). Leider kam das nächste, dann auch persönliche Treffen so schnell, dass ich keine Zeit mehr hatte, eines der anderen Dinge zu beschaffen. Vielleicht findet sich das Eine oder Andere ja in der letzten, der Geschenkbox für das Dritte Trimester wieder.