Rolling the Blogroll oder Welche Blogs auf meiner Liste sind wirklich meine Favoriten?

Ich kenne schon viele und stoße immer wieder auf neue, überaus lesenswerte Blogs mit völlig unterschiedlichen Themen. Aber welche davon möchte ich, beispielsweise hier, weiterempfehlen?

Erste Möglichkeit: Blogs, deren Beiträge ich in meinen eigenen Posts verlinke, scheinen mich immerhin inspiriert zu haben oder wir schwimmen themenmäßig auf einer Welle – also für andere Wellenreiter empfehlenswert.

Zweite Möglichkeit: Momentan komme ich gefühlt zu nichts. Eigene Blogbeiträge zu schreiben, beispielsweise. Blogbeiträge meiner abonnierten Blogs zu lesen gehört leider ebenfalls dazu. Wie gut, dass es Hilfsprogramme wie bloglovin gibt, die alle ungelesenen Beiträge meiner abonnierten Blogs einfach auflisten und es mir jederzeit später ermöglichen, das Verpasste nachzuholen. Heute waren es über 250 Beiträge! Und jetzt kommts: Die Blogs, deren Beiträge ich nun unbedingt als erstes lesen muss, bevor ich  alle anderen durchstöbere (denn wer weiß, wie lange diese freie Zeit anhalten wird), sind dann wohl meine derzeitigen Favoriten.

Einen Haken hat diese Art der Auswahl allerdings: Blogger, die ich zwar sehr gern lese, die aber derzeit ebenso wie ich kaum zum Bloggen kommen, fallen mit Methode 2 unter den Tisch… Es gibt also noch Verbesserungsbedarf bei der Nominierung zum Blog-Oscar…

 

Höhere Gewalt

Falls Wie ihr sicher festgestellt habt, ist es hier derzeit etwas ruhiger auf meinem Blog geworden. Der Grund dafür ist: Höhere Gewalt. Mein Smartphone hat nach und nach den WLAN-Empfang, dann den Funkinternet- und schließlich den Funkempfang komplett eingestellt. Also musste es zur Reparatur. Für zwei Wochen. Voraussichtlich. Hoffentlich!

Zur Erläuterung dieses wirklich schwerwiegenden Problems muss ich hinzufügen, dass ich die meisten meiner Blogbeiträge und praktisch alle Kommentare zu anderen Blogbeiträgen über die WordPress-App meines Handys schreibe oder – im Falle der Artikel – mindestens zur endgültigen Freigabe am PC entwerfe. Auch wenn es nicht ganz so bequem ist, wie am PC sitzend die Artikel zu verfassen, Bilder hinzuzufügen und zu bearbeiten, so ermöglicht mir das Smartphone eine gewissen Ortsunabhängigkeit. Viele Ideen kommen mir beispielsweise, wenn ich abends doch früher als ursprünglich beabsichtigt ins Bett muss  gehe, weil Mausemaus mal wieder alle 30 Minuten zurück in die Traumwelt ihrer Federwiege geschuckelt werden möchte und ich eigentlich noch nicht wirklich müde bin. Oder in den kurzen Schlafpausen morgens und mittags, wenn ich es nicht wage, dass Zimmer mit der schlafenden Mausemaus zu verlassen, aus Angst, sie mit dem Knarren des Bettes oder Schleifen meiner Hosenbeine aufzuwecken.

Bis ich also mein rechteckiges Wunderding wieder in den Händen halte, kann es etwas länger als bisher dauern, bis ein neuer Blogbeitrag hier erscheint. Ich hoffe dennoch, ihr bleibt mir gewogen!

An all die Chelseas, Nannies, Geraldines…

Lisas, Judys, Selmas, Elenas und Pattys unter euch oder wie ihr sonst so alle angeblich heißt, mit euren Fotografen-Portraitaufnahmen und durchweg englischen, professionellen Homepages. Ich brauche eure Likes nicht und schon gar nicht interessiert bin ich an euren Links mit Ratschlägen zum Gewichts- oder Cellulite-Verlust oder euren Jobangeboten (viel Geld für wenig Arbeit)! Ihr nervt nur! Sicherlich versteht ihr noch nicht einmal, worüber ich überhaupt geschrieben habe und “liked” nur meine “tags” (ich vermute mal stark, “baby” steht ganz oben auf eurer Liste).

I don’t need you! Get off my back!

Und damit ihr diese Nachricht auch wirklich lest, kommt wieder ein baby-tag dazu.

Nachtrag: Nur wenige Minuten nach Veröffentlichung dieses Posts, wurde der Beitrag sofort von zweien der oben genannten Damen “geliked” – quod erat demonstrandum (was zu beweisen war).

Warum noch ein Blog?

Ich bin seit April 2013 Mutter. Unser erstes Kind. Natürlich hatte ich meine Wunschvorstellungen, wie alles sein würde: Geburt, Stillen, die ersten Wochen… Und dann kam alles anders. Ganz anders. Unser Start als kleine Familie war… holprig. Einer schweren Geburt folgte ein wochenlanger Klinikaufhalten in den Kinderkliniken zweier Bundesländer. Unsere Stillbeziehung musste mühsam aufgebaut werden. Darüber und alles andere, was mich als Mama, Frau und Mensch beschäftigt, möchte ich schreiben – als Tagebuch für mich, um zu verarbeiten, um nicht zu vergessen und um anderen Müttern und Vätern in ähnlichen Situationen Mut zu machen, Informationen zu bieten und auch zu unterhalten.