{Test} Im Boxenfieber – der Lindt Chocoladen Club

Wie schon mal erwähnt, bin ich ja milde ausgedrückt Liebhaber der schokoladigen Leckereien. Daher lag es nahe, den Service des Lindt Chocoladen Clubs auszuprobieren. Monatlich wird eine Box voller Lindt Schleckereien zusammengestellt und nach Hause geschickt. Man hat allerdings keinen Einfluss auf den Inhalt der Box. Es sind immer Pralinen dabei, oft auch mit leicht alkoholisiertem Inhalt, Tafeln neuer oder bekannter Schokoladen und saisonbedingt auch Hohlkörper (Weihnachtsmann, Osterhase, Froschkönig…). Wie bei den meisten Boxen kann auch mal etwas dabei sein, was man selbst nicht so mag (bspw. dunkle Schokolade oder alkoholhaltige Pralinen).

IMAG1683_1

Die Box in attraktivem schokoladenbraun.

Ich habe mir vier Monate lang die Box vom Lindt Chokoladen Club schicken lassen und ich muss sagen, Lindt Schokolade ist schon was Feines! Wusste ich vorher auch schon, aber wann investiert man mal soviel Geld in die teure Schokolade? Für € 24,95 bekommt die monatliche Box. Paketangebote gibt es (bisher) nicht. Im Kleingedruckten findet man dann noch den Hinweis, dass zuzüglich Versandkosten von € 3,95 pro Sendung gezahlt werden müssen, also insgesamt € 28,90  – ein stolzer Preis. Man muss ebenfalls bedenken, dass mindestens zwei Monatsboxen bestellt werden müssen, bevor das Abo (dann aber monatlich) gekündigt werden kann.

Lindt hat eine Art Bonussystem eingeführt. Jeder Box “liegt” ein Bonuspunktaufkleber bei. Diese können in einem Bonusheft gesammelt werden und ab 5 (10, 15) Bonuspunkten gegen Lindt-Prämien (Lindt Nostalgie-Metalldose, Lindt Maitre-Mütze und Bistroschürze, Lindt Schokoladen-Buch) eingetauscht werden. Nun ja, mit diesen Prämien konnte man mich zumindest nicht ködern.

IMAG1686_1

Chocoladiger Inhalt der Januar-Box.

Macht man sich den Spaß und summiert die unverbindliche Preisempfehlung der Schokoladen, kommt man meist über den Preis der Box hinaus. Rechnet man jedoch die Versandkosten dazu (die bei den anderen Boxen, die ich so getestet habe, immer inkludiert waren), kann man nicht mehr von Schnäppchen sprechen. Genauso gut könnte man € 30 in Lindt Schokolade beim örtlichen gut sortierten Supermarkt investieren, zumal Lindt häufig Preisrabatte auf die Tafeln im Supermarkt selbst schon gewährt.

Mein Fazit für die Box vom Lindt Chocoladen Club: Man erhält zwar eine Auswahl guter Schokolade nach Hause geliefert, allerdings kann man genauso gut seine persönliche Auswahl im örtlichen Supermarkt kaufen. Zum Testen ganz lecker, aber auf Dauer nichts für mich (davon abgesehen, dass die Figur über kurz oder lang auch leidet, selbst wenn man sich noch so fest vor nimmt, einen Teil der Schokolade bei entsprechenden Anlässen zu verschenken).

{Test} Im Boxenfieber – die Hello Baby Box

Im Herbst letzten Jahres verbrachte ich viel Zeit zuhause. Mausemaus mochte zu der Zeit weder ihre Babyschale, womit Autofahren größtenteils flach fiel, noch ihren Kinderwagen, so dass auch Spaziergänge selten entspannt waren. Mit einem Säugling vor dem Bauch geschnallt shoppt es sich sehr unentspannt, zumindest ging es mir so. Also stillte ich meinen Shopping-Drang im Internet und stieß auf die Welt der Überraschungsboxen. Gerade für Frauen und im speziellen Mamas gibt es da so einige Boxen. Zu den Baby Boxen, die ich getestet habe muss ich noch anmerken, dass sich der Inhalt einer Monatsbox von Mama zu Mama leicht unterscheiden kann, da oftmals das (errechnete) Geburtsdatum und Geschlecht des Kindes angegeben werden kann und die Produktpalette der Monatsbox dementsprechend leicht angepasst wird. Der Box liegt meist eine Liste der enthaltenen Produkte mit kurzen Informationen bei, sowieso der unverbindlichen Preisempfehlung (die Summe übersteigt laut dieser Liste immer den Preis der Box). Nach der mmh!-Box möchte ich euch heute meine Erfahrungen mit der Hello Baby Box mitteilen.

Die Hello Baby Box richtet sich an Mütter von der Geburt bis zum ersten Lebensjahr ihres Kindes. Im Gegensatz zur mmh!-Box hatte ich diesmal ein Drei-Monats-Abo abgeschlossen. Ich wollte dieser Box eine Chance geben, falls die erste Lieferung nicht meinen Geschmack getroffen hätte… Außerdem bekomme ich gern Päckchen nach Hause und da war das Abo schnell geklickt (frau gönnt sich ja sonst nichts). Hier sind Bilder meiner Boxen:

image

Hello Baby Box aus dem September 2013

Die Hello Baby Box September enthielt:

  • Nagellack (pink)
  • Produktprobe Little Green Baby Duschgel
  • Hess Schnullerkette
  • Käthe Kruse Greifling Hase
  • Dentistar Schnuller
  • Tischaufsteller “Babys erstes Jahr”
  • Elternzeitschrift Familie&Co

Diese, meine erste Hello Baby Box war zumindest ein schöner Auftakt und ich freute mich auf die nächsten Boxen. Zudem bin ich Verpackungsfan und finde die Boxen selbst auch sehr praktisch zum Wiederverwenden und -verschenken.

image

Hello Baby Box aus dem Oktober 2013

Die Hello Baby Box Oktober enthielt:

  • Waschhandschuh “Frosch”
  • Produktproben Little Green Baby Duschgel und Body-Lotion
  • Prinzessinnen-Pflaster
  • Béaba Baby Schuhe (lila)
  • Mini Pixi “Meine Fahrzeuge”
  • Elternzeitschrift Familie&Co

Die Familienzeitschrift scheint häufiger Bestandteil der Box zu sein. Nicht so mein Fall – zu viel Werbung und zu “Mainstream” in ihren Themen mit wenig Neuigkeiten. Die Oktoberbox war zumindest für mich kein sooo großes Highlight, ausgenommen vom Baby Pixi Buch, welches glatt zum Lieblingsbuch erklärt wurde.

image

Hello Baby Box aus dem November 2013

Die Hello Baby Box November enthielt:

  • Nachtlicht “Die Maus” (gehört nun zum Einschlafritual)
  • Produktprobe Marmelade
  • Schokolade zum Einrühren in heiße Milch (lecker!)
  • große Tasse (ist mir leider schon runter gefallen und zerbrochen…)
  • kleines Steckpuzzlespiel
  • Schnuffeltuch von BellyButton
  • Farbwechselbad für Mama und Kind (ganz netter Badespaß)

Diese war wohl meine liebste Monatsbox (auch im Vergleich zu den anderen Boxen, die ich so getestet habe).

Ich hatte mir den Spaß gemacht, und alle Produkte in Internet nachgeschlagen, ob der Inhalt der Box ihren Preis wirklich wert ist bzw. diesen wie beworben übersteigt. Manche Produkte sind zwar etwas günstiger im Netz zu erhalten, andere kosten dafür auch etwas mehr, so dass in der Summe die Box durchaus ihren Preis wert ist, insbesondere bei Berücksichtigung der Portokosten, die jeweils dazu kommen würden (im Preis dieser Box sind die Versandkosten inbegriffen), wenn man die Teile einzeln bestellen würde.

Mein Fazit: Die Hello Baby Box beinhaltet einige nette Überraschungen und macht nicht nur beim Selbstbeschenken Freude, sondern eignet sich bestimmt auch als Geschenk für andere (werdende) Mamas.

{Test} Im Boxenfieber – Die mmh!-Box voll internationaler Schleckereien

Im September des letzten Jahres habe ich viel Zeit im Internet verbracht. Durch Zufall entdeckte ich dabei die Welt der Überraschungsboxen.

Das Prinzip aller Boxen ist gleich: für einen bestimmten Preis (meist ab ca. 20 Euro pro Box, auch als Abo möglich) bekommt man (monatlich, manchmal auch seltener) eine Überraschungsbox nach Hause geliefert, die mit Produkten zu einem bestimmten Thema (Schwangerschaft, Mamasein, Leckereien, Beauty, Basteln, Kochen…) gefüllt ist. Dabei soll in der Regel der Einzelwert der Produkte den Gesamtwert der Box übersteigen. Man weiß allerdings vorher selten, was genau sich in der Box befindet und hat dann bei Erhalt ggf. das Problem, dass nur ein Teil des Inhalts gefällt und somit der Wert der Box individuell niedriger als der Kaufpreis ausfallen kann. Ich fand die Idee des Überraschtwerdens allerdings super (ich liebe Geschenke!), so dass ich einige Boxen gern ausprobieren wollte. Gesagt, bestellt. Meine Erfahrungen mit den verschiedenen Boxen, die ich bestellt habe, möchte ich gern mit euch teilen.

mmh!-Box aus dem September 2013.

mmh!-Box aus dem September 2013.

Den Anfang mache ich mit der mmh!-Box. Geworben wird mit internationalem (süßen) Genuss. Ein paar Tage später kam die erste Testbox zuhause an.

In einer praktischen Metalldose befand sich ein buntes Allerlei an Süßigkeiten aus verschieden Ländern:

  • Crunchy Fruit (Frankreich) – sehr lecker… Ein fruchtiger Geleekern (Kirsche oder Himbeere) umhüllt von Schokolade und einer knackigen Zuckerglasur… Wie fruchtige m&ms.
  • Mein Favorit der Box: Cheeky Frog – Karamellisiertes Popcorn (ebenfalls aus Frankreich) mit leichtem Limetten-Kokos-Geschmack (von der Verpackung frei übersetzt: Popcorn frisch aus dem Urlaub in der Karibik!).
  • Rote Lakritzstangen mit Erdbeergeschmack (Dänemark).
  • Eine undifinierbar gefüllte Schokolade aus Polen (laut Verpackung mit Alkohol)… Nicht schlecht, aber auch nichts besonderes. Genauso wie die gefüllte und mit Schokolade umhüllte Waffel (ebenfalls aus Polen).
  • Französische Karamell-Lollis.
  • Auch lecker: Schokoladen-Strohhalme aus Ungarn… Damit bekommt Milch einen leichten Schokogeschmack.
  • Dänische SPUNK (Salzlakritze)… Kult.
  • Auch dabei, aber irgendwie trauten wir uns nicht, ihn zu probieren: ein Lolli aus China…
  • Französisches Weingummi – Naja, nichts Besonderes in meinen Augen.
  • Eine Handvoll mmh!-Bonbons in verschiedenen fruchtigen Geschmacksrichtungen. Auch ganz lecker.

Erst war ich etwas enttäuscht, dass so wenige verschiedene Länder vertreten waren. Auch hatte ich “Spezialitäten” erwartet, also Süßigkeiten, die es so bei uns nicht gibt (das Weingummi bspw. gibt es bei uns ja nun auch…). Später habe ich auf der Homepage der Box gelesen, dass die mmh!ler sich meist auf ein paar Länder beschränken und diese Auswahl sich dann aber von Box zu Box ändert.

Alles in allem war die Box eine nette Überraschung. Es ist natürlich schwer nachzuvollziehen, ob der Inhalt der Box ihren Preis rechtfertigte, da einige Produkte nur im jeweilige Land erhältlich sind. Ich habe dear kein Abo abgeschlossen, werde mir die Idee allerdings als Verlegenheitsgeschenk merken, für Menschen, die sonst schon alles haben oder schwer zu beschenken sind.

Was haltet ihr von der Idee einer Überraschungsbox? Kennt ihr diese oder ähnliche Boxen und was sind eure Erfahrungen gewesen?