Zeigt her… Eure Wickeltische

Nachdem wir uns bereits gegenseitig unsere unsere Lieblingsstücke gezeigt haben, geht es in der heutigen Folge von “Zeigt her…” um unsere Wickeltische.

Ob selbst entworfen, beim Schweden gekauft oder nach langem Suchen im Internet bestellt, jeder Wickeltisch ist einzigartig. Meistens bestimmt das vorhandene Platzangebot die (Aus)Maße des zukünftigen Wickeltisches. Mama und Papa müssen dann nur noch sicherstellen, dass die wichtigsten Wickelutensilien griffbereit deponiert werden. Dem Unterhaltungswert der Wickelstelle wird meist erst nach der Geburt des/der zu Wickelnden ein immer höherer Stellenwert eingeräumt, bis er spätestens mit Erreichen der Lindwurmphase des Sprösslings (= das Wickeln erfordert ein Höchstmaß an Schnelligkeit und Konzentration, um das richtige Ende des Nachwuchses auslaufsicher einzupacken) höchste Priorität genießt.

Einige von euch können sich vielleicht noch an das Baby-Workout erinnern. Das Sportprogramm von Mausemaus war auch der Grund, warum ich euch diese Eigenkonstruktion des begnadetsten Handwerkers unseres Haushaltes (aka mein Ehemann und Mausemaus’ Superpapa) näher vorstellen wollte.

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Self-made Wickeltisch.

Unsere Oberwohnung besteht fast nur aus Dachschrägen. So auch das Bad, weshalb es etwas Geschick erforderte, einen Wickeltisch einzurichten. Ursprünglich befanden sich Trockner und Waschmaschine übereinander. Die einzige Möglichkeit, um im Bad einen Wickeltisch einzurichten, boten die Oberfläche von Trockner oder Waschmaschine. Der Trockner wurde somit kurzerhand weiter unter die Dachschräge geschoben und auf ein kleines Podest gestellt, damit die Tür trotz Badewannennachbar noch geöffnet werden konnte, und die Waschmaschine daneben gestellt (wir schwören ja auf Miele Haushaltsgeräte, gern auch gebraucht).
Mein Mann schraubte dann aus Holzplatten ein Konstrukt zusammen, dass sowohl Trockner als auch Waschmaschine abdeckte und als Wickeltisch eingerichtet werden konnte. Eine Keilunterlage polstert Babys Rücken. Eine von diesen großen Unterlagen passt leider nicht drauf. Da ich keine Bezüge für diese Form von Wickelauflage fand (und im Internet sind die echt zu teuer), habe ich einfach ausrangierte Kissenbezüge genommen. Ein Moltonunterlage dient zeitweise als Wickelunterlage, wenn mal keine wasserundurchlässige Einmalunterlage zur Hand ist. Auf den Trockner schraubte mein Mann noch ein kleines Schubladenelement vom Schweden. Anfangs bot dieser noch ausreichend Platz für Bodies, Strampler und Pullis. Mittlerweile würde ich gern anbauen, aber da das die Schräge und das restliche Platzangebot im Bad nicht zu lassen, wird derweil gestapelt, bis uns eine Lösung einfällt. Den Behang für die diversen Pflegeprodukte (kurzerhand am Schubladenelement befestigt) hat meine Mutter schnell zusammengenäht. So habe ich alles griffbereit und Mausemaus ein weiteres Sportelement (man kann sich nämlich super daran hochziehen oder das ganze Teil in Schwingung versetzen und tolle Geräusche erzeugen). Rechterhand hat mein überaus begabter Mann einen hölzernen Überstand stehen lassen, an dem Mausemaus wahlweise Klimmzüge übt oder verschmitzt durch das Loch schaut (zum Kuckuck spielen, mit Mama, die derweil selbst schnell Pipi macht… man braucht ja keine Privatsphäre mehr). Ein paar Kippkästen (ebenfalls vom Schweden, leider ausverkauft ohne Aussicht auf Nachschub) bieten Platz für Windeln (noch passt eine komplette Packung in den großen Kasten) und Einmalwaschlappen, sowie eine Ablagemöglichkeit für Feuchttücher etc.

Über dem Wickeltisch hängt übrigens noch ein Wickeltisch-Heizstrahler von reer. Eigentlich dachte ich, dass auch hier ein günstigerer Heizstrahler ausreicht, aber nachdem irgendwann ein angenehm holzkockeliger Geruch aus dem Bad kam (nichts passiert, aber es hätte nicht viel gefehlt), haben wir uns doch für die “Babyvariante” mit stabiler Wandbefestigung und Abschaltautomatik entschieden. Und es hat sich gelohnt, denn ich denke fast nie daran, nochmal an der Strippe zum Abschalten zu ziehen. So kann Mausemaus (unter Aufsicht!) auch mal nackt auf dem Wickeltisch rumturnen, da der Rest der Wohnung, bei diesen Minusgraden draußen, viel zu kalt dazu ist.

Wir haben uns übrigens keinen speziellen Windeleimer besorgt. Ein größerer Mülleimer mit Tretdeckel tut’s für uns auch. Und man spart sich die meist teuren Nachfüllwindelmülltüten. Und einen extra Mülleimer fürs Bad braucht man dann auch nicht mehr. Passt ja ne Menge rein. Es stinkt übrigens nicht, nur wenn man den Deckel aufmacht, könnte einem ein Windelgeruch entgegen strömen. Dann ist es aber auch meist wieder Zeit, die Tüte zu wechseln.

Und jetzt kommt ihr! Bin ich gespannt, was für Schönheiten ihr zuhause (oder unterwegs?!) habt!

Flourid in Zahnpasta – tödliches Gift?

Regelmäßig werden neue alte Säue durchs mediale Dorf getrieben. Letztens überhörte ich ein Gespräch in meinem neuen Babykurs zum Thema Flourid in Zahnpasta für Babies. Ein Artikel sei erschienen: “Zahnpasta – Vergiftung auf Raten”. Schon allein beim reißerischen Titel stellten sich meine Nackenhaare auf. Da ich noch nichts dergleichen gehört hatte und bei der Mausemaus gerade der erste Zahn durchbricht, wollte ich mir selbst ein Meinung bilden.

Seit Mitte des Monats sorgt ein Blogbeitrag für Verunsicherung bei vielen Eltern. Da ich den Link hier nicht einbinden möchte, kann jeder bei Interesse selbst nach dem Titel des Blogbeitrags (siehe oben) googeln und den ellenlangen Artikel lesen. Es geht um Flouridierung der Zähne mittels Zahnpasta und deren schädlichen Eigenschaften – Flourid sei krebserregend, giftig, den Zahnschmelz zerstörend, schädige sämtliche Körperfunktionen, sei tödlich für Kinder und, ach ja, durch Ablagerung im Gehirn schwäche es die menschliche Willenskraft… Eine weitere Aufzählung erspare ich euch, dass würde den Rahmen dieses Posts sprengen. Also reines Teufelszeug.
Wenn man versucht, nach dem Autor dieses Artikels zu googlen, findet man… nichts. Das erhöht die Seriösität seiner Homepage natürlich gewaltig. Diverse andere Portale und Foren springen auf den selben Zug auf. Und das ist auch nicht das erste Mal, dass Flourid auf einschlägigen Seiten als Gift an den Pranger gestellt wird. Es kursieren ganze Verschwörungstheorien um den Kariesschutz mittels Flourid (hier oder dort)…

Zum heutigen (wissenschaftlichen) Stand der Kenntnis:

Karies entsteht durch Bakterien, die sich im Zahnbelag aufhalten und Zucker, welche wir bspw. über die Nahrung aufnehmen, abbauen. Dabei entstehen Säuren, die den Zahnschmelz angreifen, ihn porös machen und es dadurch den Bakterien ermöglichen, weiter in die Zahnsubstanz einzudringen. Es gibt mehrere Möglichkeiten, diesem Kreislauf entgegen zu wirken. Zum einen sorgt bereits die Zusammensetzung des eigenen Speichels dafür, dass kleinere Schäden im Zahnschmelz repariert werden. Zum anderen kann man durch regelmäßiges Zähneputzen den Zahnbelag entfernen und somit die Bakterienzahl verringern. Der maßvolle Genuß zuckerhaltiger Lebensmittel verringert ebenfalls das Kariesrisiko durch Entzug der Nahrungsgrundlage für die kariesbildenden Bakterien.

Flouride sind bereits Bestandteil des Zahnschmelzes und kommen auch im Speichel vor. Bei äußerlicher Zufuhr von Flouriden durch flouridhaltige Zahnpasta und -lacke, sowie in Tablettenform oder über die Ernährung, werden diese in den Zahnschmelz eingebaut und härten ihn. Dadurch wird der Zahn widerstandsfähiger gegen den Säureangriff der Bakterien und in der Folge auch gegen Karies. Die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) hat auf den eingangs erwähnten Blogpost mit einer Stellungnahme reagiert und nochmals versichert, dass Flourid wirksam vor Karies schützt.

Die Flouridprophylaxe kann auf unterschiedlichen Wegen erfolgen. Die Empfehlungen der BZÄK zur Zahnpflege bei Säuglingen schlägt vor, ab dem Durchbruch des erstens Zahns einmal täglich mit einer erbsengroßen Menge flouridhaltiger Kinderzahnpasta (500ppm Flourid) zu putzen. An dem zweiten Lebensjahr dann zwei Mal täglich und erst ab dem 6. Lebensjahr auf Erwachsenenzahnpasta umzusteigen. Zusätzlich wird zum Einsatz flouridhaltigen Salzes beim Kochen geraten. Die gleichzeitige Einnahme von Flouridtabletten sollte vermieden werden. Bei einem erhöhten Kariesrisiko (Karies ist bereits aufgetreten, hohe Anzahl kariesverursachender Bakterien, zuckerhaltige Ernährung, geringer Speichelfluss) ist es möglich, ab dem dritten Lebensjahr zusätzlich ein Flouridgel oder -lack auf die Zähne aufzutragen. Diese beinhalten hochdosiertes Flourid und sollten nur vom Zahnarzt angewandt bzw. verordnet werden.
Die Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) hingegen empfiehlt eher die Gabe flouridhaltiger Tabletten unabhängig vom Zahndurchbruch, da Säuglinge und Kleinkinder Zahnpasta noch nicht, wie u.a. vom Hersteller empfohlen, nach dem Zähneputzen ausspucken können und dass ein nennenswert kariesprophylaktischer (vorbeugender) Effekt nach den von der DGKJ bevorzugten Studien sowieso erst mit den Erwachsenenzahnpastas zu erreichen sei.

Bei zu großer Flouridaufnahme, droht die Gefahr der Flourose. Erst entstehen weißliche, später bräunliche Flecken auf den Zähnen, die auf einen zu hohen Flouridanteil deuten und den Zahnschmelz schwächen. Langfristig kann es zur Knochenflourose kommen, wodurch die Knochen weniger belastbar werden und schneller brechen.
Die akute Flourose (Flouridvergiftung) kann neben Übelkeit und Bauchschmerzen in seltenen Fällen auch zum Tod führen. Um derart giftige Flouridkonzentrationen zu erreichen, müsste ein 20 kg schweres Kind bspw. den Inhalt einer gesamten Erwachsenenzahnpastatube aufessen. Es sind allerdings Fälle beschrieben worden, wo sich Kinder durch die (unbeaufsichtigte) übermäßige Aufnahme von Flouridtabletten oder das Abschlucken von flouridierten Zahngel beim Zahnarzt tödlich vergifteten.

Fazit: Welcher Meinung man sich nun anschließt, bleibt jedem selbst überlassen. Wie überall im Leben kommt es auch bei der Kariesprophylaxe auf das Maß an. Ich für meinen Teil, finde es logischer, neben einer gründlichen Zahnhygiene (zwei Mal täglich, ein Mal davon mit kindgerechter Zahnpasta) und zuckerarmen Ernährung (kein Dauernuckeln der Milchflasche, zuckerfreie Getränke und am besten sowieso Wasser als Durstlöscher), Flourid da einzusetzen, wo es wirken soll, also als Zahnpasta. Sollten kleinste Mengen abgeschluckt werden, dürften sie selbst nach den Erkenntnissen der DGKJ keinen Schaden hervorrufen. Vor der chronischen oder akuten Flourose habe ich eigentlich keine Angst, da wir auf die Tabletten verzichten und kein flouridiertes Trinkwasser nutzen. Das mit dem Salz kann man sich ja ggf. noch überlegen, aber bisher gibt es das in unserer Küche nicht.

Und jetzt entschuldigt, ich muss noch Zähne putzen.

Vom Schnarchen gerührt…

Mein Mann hat sich kurzerhand bereit erklärt, über den derzeit sehr leichten Schlaf unserer Mausemaus zu wachen, so dass ich ein paar Minuten in Ruhe fernsehen konnte. Als ich gerade ins Schlafzimmer ging, um meinen (schnarchenden) Mann zu wecken und in sein Bett zu schicken (jaja, momentan schlafen wir noch getrennt), ertönte ein ähnliches, geselliges kleines Schnarchen aus der Federwiege…

Ich musste breit grinsen und hab die Tür wieder geschlossen.

Wenn die Kleine gestillt werden will, kann ich immer noch übernehmen.

Gute Nacht, ihr zwei Schätze.

Wochenblick – 27. Januar

Nachdem ich nun zwei Wochen mit dem Freitags-Füller verbracht habe (eine zugegebenermaßen kurze Zeit), probiere ich nun eine Version von “Immer wieder sonntags” aus, da dies eher meinem Tagebuchanspruch gerecht wird als der Füller. Da mein “Tagebucheintrag” wohl meist montags erscheinen wird (am Wochenende finde ich bisher selten Zeit, ausführlicher zu bloggen), nenne ich das Experiment einfach zeitlich ungebunden “Wochenblick”.

[gesehen] DVD “Die Echelon-Verschwörung”… Naja, wenigstens zur Hälfte oder so. Mausemaus schläft derzeit schlecht ein und wacht im 20 Minuten Takt wieder auf… Jedenfalls ist der Film zwar kein großes Kino, aber ganz spannend soweit: Ein Mann bekommt ein Handy geliefert und folgt neugierig den Anweisungen, die per SMS von einem unbekannten Absender kommen (eine Nacht länger im Hotel zu bleiben, im Casino spielen… immer zu seinem Vorteil). Plötzlich sieht er sich vom FBI konfrontiert und auf der Abschussliste des Unbekannten… Den Rest der DVD sehe ich hoffentlich im Laufe der Woche.
[gelesen] Ein paar Kapitel aus “Die Hebammensprechstunde”. Im Moment interessiere ich mich sehr für alles rund um die Geburt.
[gehört] Deutschlandfunk, um wenigstens ein wenig auf dem Laufenden zu bleiben.
[gegessen] Hähnchen süß-sauer vom Vietnamesen unseres Vertrauens.
[getrunken] Malzbier.
[gedacht] Ich brauch ne Auszeit…
[gefreut] Mausemaus versucht mit uns zu interagieren: wedelt “winkewinke” mit ihrem Arm oder hebt ihn hoch über den Kopf auf die Frage: “Wie groß bist du?” (Papa hat aber auch schon seit Monaten mit ihr “geübt”). Und sie macht Geräusche nach, wenn sie in der Laune dazu ist, wie Lippen-Prusten oder Schmatzen oder “nanana”… Seit heute versucht Mausemaus sich mit Hilfe ihrer Hände nach vorn zu schieben…
[gestaunt] Dass es tatsächlich geschneit hat!
[gelacht] Über diesen Witz.
[geärgert] Über mich selbst. Hätte nicht gedacht, dass mein Geduldsfaden mal soooo kurz werden kann.
[gewünscht] Das die Woche schon rum ist und mein Mann endlich Elternzeit hat.
[gekauft] Eine Solar-Wackelblume. Die machen immer gute Laune!
[geklickt] Hauptthema war “Flourid für Babys”. Da wird ja immer wieder eine neue alte Sau durchs Dorf getrieben und ich wollte mir meine eigene Meinung dazu bilden (später mehr dazu).
[getan] Der Spüle eine Delle verpasst. Komm nicht wieder vor. Versprochen…
[gebastelt] Eine Moosgummikette im Eltern-Kind-Kreis.
[geplant] Spaziergänge im Schnee. Neue Breiportionen kochen (Rote-Beete-Kartoffel wollte ich mal ausprobieren). Eierkuchen backen (Dialekt an: Ick stamme aus Berlin und da sind dit keene Pfannkuchen… die sind bei uns mit Pflaumenmus jefüllt und heißen im Rest der Republik Berliner… Wat och immer dit heißen soll. 😉 Dialekt aus. Das überlasse ich lieber Mama Dajana). Ordnung schaffen… vielleicht warte ich auch bis nächste Woche damit, da ist Papa dann für ne Weile zuhause (2 Monate! Soviel potentielle Freizeit für Mama! Abwarten…)

Ich wünsche Euch allen eine schöne Woche! Was habt ihr denn so geplant?

Steckpuzzle mit Intelligenztest

Mausemaus hat ein Bauernhof-Steckpuzzle geschenkt bekommen. So eins aus Holz, wo man die einzelnen Objekte, in diesem Fall bspw. Tiere, an einem kleinen Pinöckel herausnehmen und wieder in die entsprechend geformte Aushöhlung auf einem Brett stecken kann. Ich zeig euch einfach ein Foto:

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Bauernhof Steckpuzzle.

Man sieht also zum Beispiel verschiedene Tiere, wobei man sich bestimmt über die naturnahe Gestaltung streiten kann, aber das ist schließlich ein Kinderspielzeug und es geht um die Formlehre, oder das Erkennen von Unterschieden, was weiß ich. Ein, ich nenne es mal so, “Objekt” entzieht sich jedoch sämtlichen Wiedererkennungsversuchen meinerseits. Sicher, es ist ein Kinderspielzeug und meinem gerade mal 9 Monate alten Baby völlig egal, was das im einzelnen für Bilder sind. Für sie zählen im Moment nur die roten Pinöckel oder maximal das ganze Brett, das wunderbar umgekippt kann, wodurch alle Steckteile auf ein Mal herausgeschüttelt werden. Aber was ist, wenn die Phase kommt, wo Mama allem einen Namen und somit eine Bedeutung zu geben hat? Der Hund ist eindeutig ein Hund und die Bäume eindeutig Bäume. Aber was, bitte schön, ist das?!

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Was bin ich?

Mein erste Gedanke: Dem Zeichner sind sämtliche Ideen ausgegangen und darum hat er willkürlich geometrische Formen aneinandergereiht und ein Gebilde geschaffenen, dass den noch leeren Platz auf dem Brett ausfüllte. Doch seit diesem ersten Gedanken, versuche ich mich jeden Tag auf’s Neue an einer Interpretation. Meine derzeitigen Top 4 sind: Biogasanlage (wegen der schornsteinähnlichen Dinger), Kornsilo (naja, immerhin ist es gelb), Stall oder Legoschloss des Bauernkindes (etwas weit hergeholt, aber mir gingen schnell die Ideen aus)… So ganz glücklich bin ich damit allerdings noch nicht.

Habt ihr noch Vorschläge, was das darstellen könnte?

Freitags-Füller – KW 4/2014

1.  Zu wenig über den Tag zu trinken, führt bei mir zuverlässig zu Kopfschmerzen.

2.  Wir sollten mehr heizen, so ist es in den Zimmern einfach zu kalt.

3.  Das Gute ist, der Marder scheint in der Isolierung des Daches zu wohnen und nicht auf dem Dachboden selbst. So müssen wir uns wenigstens keine Sorgen um unsere Habseligkeiten in den Kartons und Kisten machen (“nur” darum, dass das Dach abbrennt, wenn er wirklich an den Lampenkabeln rumkaut, wie es sich abends manchmal anhört).

4.  Ich bespiele die Mausemaus einfach noch ein paar Stunden, vielleicht schläft sie dann mal durch im Fall von totaler Erschöpfung .

5.  Zwischen den Beerensträuchern wachsen im Frühjahr hoffentlich wieder die Narzissen und Tulpen .

6. Probiert mal Käsebrot mit Marmelade, das funktioniert!

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die Couch und ein Malzbier , morgen habe ich Wruckeneintopf (Steckrübeneintopf auf Hochdeutsch) geplant und Sonntag möchte ich endlich mal wieder in Ruhe baden !

Der Freitags-Füller wurde erdacht von Barbara von scrapimpulse. Hier geht es zum aktuellen Freitags-Füller und einer kurzen Anleitung.

Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende und freue mich auf eure Freitags-Füller (hinterlasst mir gern ein Link oder eine kurze Nachricht in den Kommentaren)!

Zeigt her… Eure Lieblingsstücke!

Dies ist der erste Beitrag meiner neuen Reihe – Mitmachen erwünscht!. Die Idee zu dieser neuen Reihe, in der es in unregelmäßigem Abständen heißt: “Zeigt her…” bekam ich, als uns secondlifemama einen Blick in ihre Wickeltasche werfen ließ und dann Frau Mupf von ihren Lieblingsstücken berichtete und ich mich glatt angesprochen fühlte. Warum nur einmal die Lieblingsstücke zeigen? Schließlich werden die Kleinen auch größer (und fashion-mündiger) und es wird neue Lieblingsstücke geben. Und warum bei der Bekleidung bleiben? Wie sehen zum Beispiel eure Wickeltische aus (vielleicht erhält man noch Ideen zum Pimpen des eigenen) oder welche Produkte rund um Babys Po/Haut/Gesundheit findet ihr unverzichtbar (möglicherweise gibt es ja den einen oder anderen Geheimtipp)? Es wird also noch mehr Teile dieser Serie geben – es bleibt spannend! 😉

Kommen wir nun also zum Auftakt der neuen Reihe: “Zeigt her… Eure Lieblingsstücke“. Nachdem Frau Mupf bereits ein paar wichtige Kriterien (angenehmes und nachgebendes Gewebe, Waschmaschinentauglichkeit, toll aussehen…) für Lieblingsstücke aufgeführt hat, möchte ich gern noch hinzufügen: muss unbedingt trocknertauglich sein! Auch wenn (oder gerade weil) ich selbst viele Teile habe, die eine Runde im Trockner nicht oder jedenfalls schlecht überstehen würden (ich kann schließlich über Nacht nicht ebenfalls zwei Kleidergrößen abnehmen), kenne ich das Problem, dass diese Teile trocknenderweise auf dem Trockenständer hängen und als Kleidungsalternative solange nicht zur Verfügung stehen. Für Mausemaus wäre das eine mittlere Katastrophe, da nun nicht jeden Tag eine Waschmaschinenladung Babykleidung gewaschen wird und so nach und nach ihr Kleidervorrat gefährlich abnehmen würde. Immerhin müsste die Wäschekorbwartezeit plus Wäschetrocknungszeit bei der Kleidungswahl berücksichtigt werden. Und zum Thema Farbe: was anderes als rosa und Prinzessin Lillifee ist auch immer toll… Das Unisex-Kriterium versuche ich wenigstens bei Neukäufen (Winterkleidung, Schlafsack) anzuwenden…

Lange Rede, kurzer Sinn, hier kommen meine Lieblingsstücke:

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Lieblingsbasic in grau.

Der graue, langärmelige H&M Body, mit dem süßen Aufdruck “I’m a tough cookie” (ebay-Fund). Die Aussage passt zu unserer Mausemaus, obwohl ich eigentlich versuche, Statement-Aufdrucke zu vermeiden (da sehe ich es ähnlich wie Frau Mupf). Allerdings eignet sich dieser dünne Body perfekt zum Drunterziehen als Basic zu kurzärmeligen, wärmeren Oberteilen wie Strickpullis. Womit wir bei meinen nächsten Lieblingsstücken wären:

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Lieblingsstrick in lila.

 

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Lieblingsstrick in grün-beige.

Ich bin Fan von langen Strickpullis geworden. Es ist echt schwierig ein zappelndes Baby der Post-Strampler-Phase auf dem Arm zu halten, ohne es dabei vom Hosenbund bis unter die Achseln “auszuziehen”. Mit einem langen Strickpulli ist das Kind nicht nur warm gekleidet (kurzärmelige Strickpullis lassen sich wunderbar mit langärmeligen Bodies aus dünnem oder dickem Stoff kombinieren), es bleibt auch viel einfacher bekleidet, da der Pulli bis über den Po reicht und so meist vom tragenden Arm zusammen mit dem Kind gehalten wird. Der lila Strickpulli ist ein Fund aus dem örtlichen Secondhand-Shop, während es sich beim gestreiften Pulli um ein Werk von Mausemaus’ Omma aus angenehm weicher, waschmaschinentauglicher und schnell lufttrocknender Wolle mit Sojaprotein-Anteil handelt.

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Lieblingspudel.

Derzeitige Lieblingspudelmütze von Sterntaler, weil Mausemaus einfach zu süß aussieht mit den Bommeln an den Seiten! Und ja, die Mütze hält warm und schnürt nicht.

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Lieblingsoverall in grün.

Schöner Fleece-Overall in froschgrün (yeah, unisex!) von Hans Natur. Praktisch, wenn es mal schnell gehen muss und es nicht zu kalt draußen ist bzw. die Zeit im Freien kurz gehalten wird. Auch gut geeignet zum Kinderwagenfahren im gefütterten Fußsack.

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Lieblingsstrick in blau.

Noch ein Werk von Omma: eine Latzhose aus Wolle (unisex Nr. 2). Super warm und bestens geeignet zum Herumschieben (später auch mal krabbeln?) auf dem kalten Laminat- oder Fliesenboden. Erfüllt zwar nicht das Waschmaschinen- und Trocknerkriterium, ist aber dafür suuuper bequem und wird dank der langen Träger noch eine Weile passen.

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Lieblingspump in brombeere (?).

Aktuelle Lieblingspumphose aus Babycord ebenfalls aus der Kreativstube von Omma. Ich liebe die Farbe! Brombeere… oder so. Jedenfalls passt da super der Strickpulli von Omma dazu. Unerläßlich auf der Karriereleiter zur Burlesque-Bühne. 😉

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Lieblingspump in grau.

Noch eine Lieblingspumphose von name it aus Samt in grau. Eigentlich bin ich ja nicht so der Fan von grau, aber ich muss zugeben, grau lässt sich wunderbar kombinieren. Und der Schnitt ist einfach super… Das letzte Teil meiner derzeitigen Lieblingskombi: grauer H&M Body, gestreifter Pulli von Omma, graue Pumphose.

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Lieblingspulli in weiß.

Und last but not least, unser aktueller Lieblingspulli in weiß mit Aufdruck “Zuckerschnute”… einer der vielen Kosenamen der Mausemaus. Fundstück vom Flohmarkt. Das kuriose an dem Teil: Mausemaus hat den Pulli selten länger als eine Stunde am Stück getragen. Aus irgendeinem Grund spuckt sie bald nach dem Anziehen. Vielleicht mag Mausemaus den Pulli nicht… oder den Kosenamen… oder dass ich ihr am Weihnachtsabend auch noch eine zufällig im Kleidersortiment befindliche rot-weiß geringelte Hose dazu angezogen habe und sie sich als menschliche Zuckerstange gedemütigt fühlte (sah trotzdem süß aus!… bis dann der Broccolibrei von mittags dazu kam)…

Das waren also meine Lieblingsstücke um den 9. Monat unserer Mausemaus. Wie sieht’s bei euch aus?