{Fundstück} Einmal schmunzeln bitte!

Ein Mann spaziert mit seiner kleinen Tochter im Kinderwagen durch den Park. Eine ältere Dame lächelt versonnen das Kind an und fragt: “Ach, das Kind ist aber süß. Hat es denn auch einen Kosenamen?” Daraufhin der übermüdete Vater: “Meinen Sie den für tagsüber, oder für nachts?!”

In dem Sinne: Ich wünsche euch allen eine Gute Nacht!

{Fundstück} Jahreshoroskop für Medienmacher… also uns!

Der liebe Herr Buddenbohm hat ein Jahreshoroskop für Medienmacher geschrieben. Warum interessiert uns das? Weil, um es mit Herrn Buddenbohms Worten zu sagen, was “anscheinend verblüffend vielen unklar ist: wer irgendwo irgendwas öffentlich postet, der macht was mit Medien. Versteht sich.”

Es lohnt sich, mal reinzulesen. Hier ein kurzer Auszug aus dem Jahreshoroskop für den Krebs (zufälligerweise mein Sternzeichen):

“Es ist nämlich so – das kommende Jahr wird für Krebse saugut. Und zwar so richtig und mit allem Drum und Dran, wobei wir hier ja nur vom Beruf reden. Fast schade, wissen Sie, denn der Rest, mein lieber Schwan, der Rest ist durchaus auch… na, egal. Das tut hier überhaupt nichts zur Sache.”

Soso… Spektakulärer Berufsalltag… Da besteht durchaus Interpretationsbedarf. Es ist nämlich so: Ich befinde mich in der Elternzeit und werde es wohl für den Rest des Jahres bleiben, es sei denn, Mausemaus muss mit gerade mal einem Jahr doch noch in die Kinderkrippe oder zur Tagesmutter, was wir eigentlich nicht vor hatten. Aber Herr Buddenbohm bezieht sich schließlich auf die medienaffinen Tätigkeitsfelder und schließt Blogger (siehe Zitat oben) nicht aus. Also ist es vielleicht mein Blog, dem im Horoskop Umwerfendes vorausgesagt wird. Ich bin gespannt!

Und ein beneidenswertes Privatleben hört sich auch gut an – ihr werdet es hier erfahren!

Und was ist das Fazit eurer Sternzeichen?

{Fundstück} Vor Weihnachten ist nach Weihnachten!

Wie ich den vielen schönen Blogposts so entnehmen kann, werden emsig weihnachtliche Dekorationen gebastelt oder zumindest liebevoll ausgewählt, Rezepte getauscht und Geschenkideen diskutiert. Aber für die unter uns, die schon längst fertig sind und bereits dem nächsten Fest entgegen fiebern (und damit meine ich nicht Silvester), habe ich eine frohe Botschaft:

Es gibt bereits Osterware zu kaufen! Kein Scherz!

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Ostern kann kommen!

Ich bin mal gespannt, wann der erste Ostern-DIY-Tipp durch die Blogs geistert. Die Zutaten gibt es zumindest in diesem Euroladen in Berlin bereits zu kaufen. In diesem Sinne wünsche ich euch einen fleissigen Oster… ehm, Weihnachtsmann.

{Fundstück} Ehrfurcht

Das Kind, das du geboren hast, wiegt zehn Pfund.
Davon sind acht Pfund Wasser und je eine Handvoll Kohlenstoff, Kalk, Stickstoff, Schwefel, Phosphor, Kalium und Eisen.
Du hast acht Pfund Wasser und zwei Pfund Asche zur Welt gebracht.
Und jeder Tropfen dieses deines Kindes war einmal Dunst einer Wolke, ein Schneekristall, Nebel, Tau, ein Bach und das Abwasser eines städtischen Kanals.
Jedes Atom Kohlenstoff oder Stickstoff war einmal Bestandteil von Millionen verschiedener Verbindungen.
Du hast nur das alles zusammengefügt, was schon vorhanden war.

Die Erde schwebend, im unendlichen Raum.
Ihr naher Gefährte, die Sonne, fünfzig Millionen Meilen weit entfernt.
Der Durchmesser unserer kleinen Erde, das sind nur dreitausend Meilen feurig glühender Masse mit einer dünnen, in der Mächtigkeit von zehn Meilen erstarrter Schale.
Auf dieser dünnen, mit Feuer erfüllten Schale, inmitten von Ozeanen, eine Handvoll festes Land.
Auf dem Land, zwischen Bäumen und Sträuchern, Insekten, Vögeln, Tieren, wimmelt es von Menschen.
Und unter den Millionen Menschen hast du noch ein – ja, was denn? – Hälmchen, ein Stäubchen zur Welt gebracht, ein Nichts…

Aber dieses Nichts ist ein leibhaftiger Bruder der Woge im Meer, des Sturmwindes, des Blitzes, der Sonne und der Milchstrasse.
Dieses Stäubchen ist ein Bruder der Getreideähre, des Grases, der Eiche, der Palme – des Gelbschnabels im Vogelnest, des Löwenjunges, des Füllens und des kleinen Hundes.
In ihm ist etwas, das empfindet, untersucht – duldet, begehrt, sich freut, liebt, vertraut, hasst – glaubt, zweifelt, an sich zieht, abstößt.
Dieses Stäubchen umfasst mit seinen Gedanken alles: Sterne und Ozeane, Berge und Abgründe.
Und was ist der Inhalt der Seele anderes als das All, nur ohne Dimension.

Janusz Korczak


gefunden in WirbelWind 6/2013