Zeigt her… Eure Spiellieblinge

Diesmal gibt es eine etwas andere Folge von “Zeigt her…”, ohne Fotos aber zum leichten Nachmachen!

Momentan hat Mausemaus drei Spielchen, die man mehrmals am Tag und gern ein paar Mal hintereinander mit ihr spielen muss darf. Sicher kennt ihr das eine oder andere, dennoch möchte ich sie euch mal vorstellen und wie wir diese spielen.

Uhrenspiel
Gern auf dem Wickeltisch liegend (also Mausemaus, nicht ich) und dann schlenker ich hauptsächlich mit ihren Beinen. Ich spreche die Verse nur; bei uns im Malibu-Kurs wird das Spiel auch von einem Singsang begleitet.
Große Uhren machen: tick, tack, tick, tack, (die Beine werden nach links und rechts bis fast auf den Wickeltisch geschwenkt)
kleine Uhren machen: tick-tack, tick-tack, tick-tack, (schnelleres Beinschwenken, nur nicht ganz so tief)
und die kleinen Taschenuhren machen: ticke-tacke, ticke-tacke, ticke-tacke, (eigentlich nur noch ein schnelles Baumeln der Unterschenkel)
und die Kirchturmuhr macht: ding, dong, ding, dong, (beide Beine bis zu den Ohren hoch schwenken, hier fängt Mausemaus spätestens an zu glucksen)
und die Kuckucksuhr macht: ku-kuck, ku-kuck, ku-kuck, (wahlweise Kuckuck-Spiel mit Mamas Augen oder Mausemaus’ Augen)
und wenn der Wecker klingelt, macht es: rrrrrrRRRrrrRRRrr. (das ganze Baby wird durchgeschüttelt, an den Fußgelenken beginnend bis unter die Achseln).

Reiten
Dieses Spiel findet Mausemaus super. Es ist politisch nicht ganz korrekt, aber Mausemaus kümmert es nicht sonderlich… 😉 Standardmäßig sitzt sie dabei auf meinen Knien und hoppelt darauf, wahlweise sitzt sie, wenn ich liege oder mich im Bett ans Kissen lehne, auf meinem Bauch, an meine Knie gelehnt und die Bewegungen mache ich dann mit dem Becken. Mittlerweile deutet Mausemaus die Bewegungen schon an, während ich die Ferse beginne, auch das Wackeln der Bauern. So süß!
Wie reiten denn die Damen? Hopp-hopp, Hopp-hopp, Hopp-hopp (leichtes Hoppeln)
Wie reiten denn die Herren? Ga-lopp, Ga-lopp, Ga-lopp (kräftiges Hoppeln)
Wie reiten denn die Bauern? Diwickel-diwackel, Diwickel-diwackel, Diwickel-diwackel – Padauz (Bei Diwickel-diwackel werden die Knie abwechselnd angehoben, um einen wackelnden Gang, wie bspw. einer Kuh, zu imitieren, und Mausemaus rutscht von einer Seite auf die andere; bei Padauz rutscht Mausemaus zwischen die Knie oder wird hingelegt oder oder oder…)
Mittlerweile deutet Mausemaus die Bewegungen schon an, während ich dieVerse beginne, auch das Wackeln der Bauern. So süß!

Schotter fahren
Dieses Spiel ist sicher vielen bekannt. Bietet sich am ehesten sitzend auf den Knien an.
Schotter fahren, Schotter fahren mit dem alten Schotterwagen, (einfach leichtes Hoppeln)
erst die kleinen, spitzen Steine, (immer noch leichtes Hoppeln, allerdings mit wechselnden Knien)
dann die großen, die so stoßen, (starkes Hoppeln mit beiden Knien)
Kurve rechts, Kurve links, (in die entsprechende Richtung lehnen, für Mausemaus gern auch zwei Mal hintereinander und fast waagerecht)
Rauf den Berg, runter den Berg, (in die Luft heben und zwischen die Beinen bis fast auf den Boden senken, auch hier kann es Mausemaus nicht hoch genug gehen und gern auch zwei Mal hintereinander)
und zum Schluss wird abgeladen! (wahlweise auf die Knie zurücklehnen, oder in den Arm nehmen und hinlegen…)

Das waren Mausemaus’ derzeitige Spiellieblinge. Was ist bei euren Sprößlingen momentan ganz besonders angesagt oder sind sie dem “Spielchen”-Alter schon längst entwachsen?

Zeigt her… Eure Wickeltische

Nachdem wir uns bereits gegenseitig unsere unsere Lieblingsstücke gezeigt haben, geht es in der heutigen Folge von “Zeigt her…” um unsere Wickeltische.

Ob selbst entworfen, beim Schweden gekauft oder nach langem Suchen im Internet bestellt, jeder Wickeltisch ist einzigartig. Meistens bestimmt das vorhandene Platzangebot die (Aus)Maße des zukünftigen Wickeltisches. Mama und Papa müssen dann nur noch sicherstellen, dass die wichtigsten Wickelutensilien griffbereit deponiert werden. Dem Unterhaltungswert der Wickelstelle wird meist erst nach der Geburt des/der zu Wickelnden ein immer höherer Stellenwert eingeräumt, bis er spätestens mit Erreichen der Lindwurmphase des Sprösslings (= das Wickeln erfordert ein Höchstmaß an Schnelligkeit und Konzentration, um das richtige Ende des Nachwuchses auslaufsicher einzupacken) höchste Priorität genießt.

Einige von euch können sich vielleicht noch an das Baby-Workout erinnern. Das Sportprogramm von Mausemaus war auch der Grund, warum ich euch diese Eigenkonstruktion des begnadetsten Handwerkers unseres Haushaltes (aka mein Ehemann und Mausemaus’ Superpapa) näher vorstellen wollte.

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Self-made Wickeltisch.

Unsere Oberwohnung besteht fast nur aus Dachschrägen. So auch das Bad, weshalb es etwas Geschick erforderte, einen Wickeltisch einzurichten. Ursprünglich befanden sich Trockner und Waschmaschine übereinander. Die einzige Möglichkeit, um im Bad einen Wickeltisch einzurichten, boten die Oberfläche von Trockner oder Waschmaschine. Der Trockner wurde somit kurzerhand weiter unter die Dachschräge geschoben und auf ein kleines Podest gestellt, damit die Tür trotz Badewannennachbar noch geöffnet werden konnte, und die Waschmaschine daneben gestellt (wir schwören ja auf Miele Haushaltsgeräte, gern auch gebraucht).
Mein Mann schraubte dann aus Holzplatten ein Konstrukt zusammen, dass sowohl Trockner als auch Waschmaschine abdeckte und als Wickeltisch eingerichtet werden konnte. Eine Keilunterlage polstert Babys Rücken. Eine von diesen großen Unterlagen passt leider nicht drauf. Da ich keine Bezüge für diese Form von Wickelauflage fand (und im Internet sind die echt zu teuer), habe ich einfach ausrangierte Kissenbezüge genommen. Ein Moltonunterlage dient zeitweise als Wickelunterlage, wenn mal keine wasserundurchlässige Einmalunterlage zur Hand ist. Auf den Trockner schraubte mein Mann noch ein kleines Schubladenelement vom Schweden. Anfangs bot dieser noch ausreichend Platz für Bodies, Strampler und Pullis. Mittlerweile würde ich gern anbauen, aber da das die Schräge und das restliche Platzangebot im Bad nicht zu lassen, wird derweil gestapelt, bis uns eine Lösung einfällt. Den Behang für die diversen Pflegeprodukte (kurzerhand am Schubladenelement befestigt) hat meine Mutter schnell zusammengenäht. So habe ich alles griffbereit und Mausemaus ein weiteres Sportelement (man kann sich nämlich super daran hochziehen oder das ganze Teil in Schwingung versetzen und tolle Geräusche erzeugen). Rechterhand hat mein überaus begabter Mann einen hölzernen Überstand stehen lassen, an dem Mausemaus wahlweise Klimmzüge übt oder verschmitzt durch das Loch schaut (zum Kuckuck spielen, mit Mama, die derweil selbst schnell Pipi macht… man braucht ja keine Privatsphäre mehr). Ein paar Kippkästen (ebenfalls vom Schweden, leider ausverkauft ohne Aussicht auf Nachschub) bieten Platz für Windeln (noch passt eine komplette Packung in den großen Kasten) und Einmalwaschlappen, sowie eine Ablagemöglichkeit für Feuchttücher etc.

Über dem Wickeltisch hängt übrigens noch ein Wickeltisch-Heizstrahler von reer. Eigentlich dachte ich, dass auch hier ein günstigerer Heizstrahler ausreicht, aber nachdem irgendwann ein angenehm holzkockeliger Geruch aus dem Bad kam (nichts passiert, aber es hätte nicht viel gefehlt), haben wir uns doch für die “Babyvariante” mit stabiler Wandbefestigung und Abschaltautomatik entschieden. Und es hat sich gelohnt, denn ich denke fast nie daran, nochmal an der Strippe zum Abschalten zu ziehen. So kann Mausemaus (unter Aufsicht!) auch mal nackt auf dem Wickeltisch rumturnen, da der Rest der Wohnung, bei diesen Minusgraden draußen, viel zu kalt dazu ist.

Wir haben uns übrigens keinen speziellen Windeleimer besorgt. Ein größerer Mülleimer mit Tretdeckel tut’s für uns auch. Und man spart sich die meist teuren Nachfüllwindelmülltüten. Und einen extra Mülleimer fürs Bad braucht man dann auch nicht mehr. Passt ja ne Menge rein. Es stinkt übrigens nicht, nur wenn man den Deckel aufmacht, könnte einem ein Windelgeruch entgegen strömen. Dann ist es aber auch meist wieder Zeit, die Tüte zu wechseln.

Und jetzt kommt ihr! Bin ich gespannt, was für Schönheiten ihr zuhause (oder unterwegs?!) habt!

Zeigt her… Eure Lieblingsstücke!

Dies ist der erste Beitrag meiner neuen Reihe – Mitmachen erwünscht!. Die Idee zu dieser neuen Reihe, in der es in unregelmäßigem Abständen heißt: “Zeigt her…” bekam ich, als uns secondlifemama einen Blick in ihre Wickeltasche werfen ließ und dann Frau Mupf von ihren Lieblingsstücken berichtete und ich mich glatt angesprochen fühlte. Warum nur einmal die Lieblingsstücke zeigen? Schließlich werden die Kleinen auch größer (und fashion-mündiger) und es wird neue Lieblingsstücke geben. Und warum bei der Bekleidung bleiben? Wie sehen zum Beispiel eure Wickeltische aus (vielleicht erhält man noch Ideen zum Pimpen des eigenen) oder welche Produkte rund um Babys Po/Haut/Gesundheit findet ihr unverzichtbar (möglicherweise gibt es ja den einen oder anderen Geheimtipp)? Es wird also noch mehr Teile dieser Serie geben – es bleibt spannend! 😉

Kommen wir nun also zum Auftakt der neuen Reihe: “Zeigt her… Eure Lieblingsstücke“. Nachdem Frau Mupf bereits ein paar wichtige Kriterien (angenehmes und nachgebendes Gewebe, Waschmaschinentauglichkeit, toll aussehen…) für Lieblingsstücke aufgeführt hat, möchte ich gern noch hinzufügen: muss unbedingt trocknertauglich sein! Auch wenn (oder gerade weil) ich selbst viele Teile habe, die eine Runde im Trockner nicht oder jedenfalls schlecht überstehen würden (ich kann schließlich über Nacht nicht ebenfalls zwei Kleidergrößen abnehmen), kenne ich das Problem, dass diese Teile trocknenderweise auf dem Trockenständer hängen und als Kleidungsalternative solange nicht zur Verfügung stehen. Für Mausemaus wäre das eine mittlere Katastrophe, da nun nicht jeden Tag eine Waschmaschinenladung Babykleidung gewaschen wird und so nach und nach ihr Kleidervorrat gefährlich abnehmen würde. Immerhin müsste die Wäschekorbwartezeit plus Wäschetrocknungszeit bei der Kleidungswahl berücksichtigt werden. Und zum Thema Farbe: was anderes als rosa und Prinzessin Lillifee ist auch immer toll… Das Unisex-Kriterium versuche ich wenigstens bei Neukäufen (Winterkleidung, Schlafsack) anzuwenden…

Lange Rede, kurzer Sinn, hier kommen meine Lieblingsstücke:

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Lieblingsbasic in grau.

Der graue, langärmelige H&M Body, mit dem süßen Aufdruck “I’m a tough cookie” (ebay-Fund). Die Aussage passt zu unserer Mausemaus, obwohl ich eigentlich versuche, Statement-Aufdrucke zu vermeiden (da sehe ich es ähnlich wie Frau Mupf). Allerdings eignet sich dieser dünne Body perfekt zum Drunterziehen als Basic zu kurzärmeligen, wärmeren Oberteilen wie Strickpullis. Womit wir bei meinen nächsten Lieblingsstücken wären:

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Lieblingsstrick in lila.

 

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Lieblingsstrick in grün-beige.

Ich bin Fan von langen Strickpullis geworden. Es ist echt schwierig ein zappelndes Baby der Post-Strampler-Phase auf dem Arm zu halten, ohne es dabei vom Hosenbund bis unter die Achseln “auszuziehen”. Mit einem langen Strickpulli ist das Kind nicht nur warm gekleidet (kurzärmelige Strickpullis lassen sich wunderbar mit langärmeligen Bodies aus dünnem oder dickem Stoff kombinieren), es bleibt auch viel einfacher bekleidet, da der Pulli bis über den Po reicht und so meist vom tragenden Arm zusammen mit dem Kind gehalten wird. Der lila Strickpulli ist ein Fund aus dem örtlichen Secondhand-Shop, während es sich beim gestreiften Pulli um ein Werk von Mausemaus’ Omma aus angenehm weicher, waschmaschinentauglicher und schnell lufttrocknender Wolle mit Sojaprotein-Anteil handelt.

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Lieblingspudel.

Derzeitige Lieblingspudelmütze von Sterntaler, weil Mausemaus einfach zu süß aussieht mit den Bommeln an den Seiten! Und ja, die Mütze hält warm und schnürt nicht.

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Lieblingsoverall in grün.

Schöner Fleece-Overall in froschgrün (yeah, unisex!) von Hans Natur. Praktisch, wenn es mal schnell gehen muss und es nicht zu kalt draußen ist bzw. die Zeit im Freien kurz gehalten wird. Auch gut geeignet zum Kinderwagenfahren im gefütterten Fußsack.

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Lieblingsstrick in blau.

Noch ein Werk von Omma: eine Latzhose aus Wolle (unisex Nr. 2). Super warm und bestens geeignet zum Herumschieben (später auch mal krabbeln?) auf dem kalten Laminat- oder Fliesenboden. Erfüllt zwar nicht das Waschmaschinen- und Trocknerkriterium, ist aber dafür suuuper bequem und wird dank der langen Träger noch eine Weile passen.

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Lieblingspump in brombeere (?).

Aktuelle Lieblingspumphose aus Babycord ebenfalls aus der Kreativstube von Omma. Ich liebe die Farbe! Brombeere… oder so. Jedenfalls passt da super der Strickpulli von Omma dazu. Unerläßlich auf der Karriereleiter zur Burlesque-Bühne. 😉

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Lieblingspump in grau.

Noch eine Lieblingspumphose von name it aus Samt in grau. Eigentlich bin ich ja nicht so der Fan von grau, aber ich muss zugeben, grau lässt sich wunderbar kombinieren. Und der Schnitt ist einfach super… Das letzte Teil meiner derzeitigen Lieblingskombi: grauer H&M Body, gestreifter Pulli von Omma, graue Pumphose.

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Lieblingspulli in weiß.

Und last but not least, unser aktueller Lieblingspulli in weiß mit Aufdruck “Zuckerschnute”… einer der vielen Kosenamen der Mausemaus. Fundstück vom Flohmarkt. Das kuriose an dem Teil: Mausemaus hat den Pulli selten länger als eine Stunde am Stück getragen. Aus irgendeinem Grund spuckt sie bald nach dem Anziehen. Vielleicht mag Mausemaus den Pulli nicht… oder den Kosenamen… oder dass ich ihr am Weihnachtsabend auch noch eine zufällig im Kleidersortiment befindliche rot-weiß geringelte Hose dazu angezogen habe und sie sich als menschliche Zuckerstange gedemütigt fühlte (sah trotzdem süß aus!… bis dann der Broccolibrei von mittags dazu kam)…

Das waren also meine Lieblingsstücke um den 9. Monat unserer Mausemaus. Wie sieht’s bei euch aus?