Gefährliche Haustiere – warum Schildkröten, Ratten & Co. nicht nur “cool”, sondern auch gefährlich sein können

Unsere Mausemaus wird größer und interessiert sich sehr für unseren Stallhasen. Doch mal ehrlich, Meerschwein, Hamster und Co. zählen längst zu den langweiligen (lies: uncoolen) Haustieren. Reptilien wie Schildkröten, Echsen oder Schlangen bieten da schon mehr was für’s Auge. Allerdings sollten Kinder und Eltern im Umgang mit diesen Tieren größte Vorsicht und Hygiene walten lassen!

Kinder und Schildkröte von Angesicht zu Angesicht (Quelle: Fotalia)

Kinder und Schildkröte von Angesicht zu Angesicht (Quelle: Fotalia)

Viele Reptilien können Träger von Bakterien wie Salmonellen oder Clostridien (dem Erreger des Botulismus) sein, welche gerade bei Säuglingen und kleinen Kindern schwere Erkrankungen hervorrufen können. Salmonellen und Clostridien können zu schweren Magen-Darm-Infektionen mit Brech-Durchfall  und in manchen Fällen sogar zum Tod der betroffenen Kinder führen.

Reptilien sind, von den speziellen Haltungsansprüchen mal ganz abgesehen, also auch aus gesundheitlichen Gründen keine Haustiere für Kinder. Erwachsene sollten nach dem Handling von Reptilien oder der Reinigung der Terrarien peinlichst darauf achten, ihre Hände gründlich zu waschen und zu desinfizieren, bevor sie beispielsweise einen Säugling oder ein kleines Kind auf den Arm nehmen. Wenn Kinder bei der Haltung und Pflege der Tiere durch ihre Eltern einbezogen werden, muss auch bei ihnen auf anschließende Hygiene geachtet werden. Nur so lässt sich verhindern, dass die Bakterien beispielsweise später beim Essen mit den Händen vom Kind aufgenommen werden können.

Ein weiteres nicht ganz ungefährliches Haustier, ist die Ratte. Die Haltungsbedingungen sind einfacher als bei Reptilien, zudem ist der Kuschelfaktor ungemein größer. Sie sind sehr kontaktfreudige und gelehrige Tiere. Aber auch beim Kontakt mit Ratten können durch kleinste Hautwunden (dabei reichen schon Kratzer der Krallen und natürlich Bisse der Nager schon aus) Krankheitskeime in die Haut und die Blutbahn des Kindes gelangen und zum gefährlichen Rattenbissfieber führen. Zugegebenermaßen sind Erkrankungs- und leider auch Todesfälle durch Rattenbissfieber bei Kindern vor allem aus Japan und den USA bekannt, aber auch hier in Deutschland ist Rattenbissfieber nicht unbekannt (ein Link zu einer Auflistung von Patienten mit der Diagnose Rattenbissfieber in deutschen Krankenhäusern). Peinliche Hygiene kann auch hier das Risiko einer Infektion senken.

Alle Haustiere sind tolle Lebewesen, an und mit denen Kinder viel Lernen können, aber ich kann es nur nochmals betonen: Hygiene wird groß geschrieben! Nach dem Anfassen von Tieren, besonders Reptilien und Ratten, bitte unbedingt die Hände gündlich waschen und am besten desifizieren!

Lang, lang ist’s her

…dass ich etwas von mir/uns hab hören lassen.

Doch zuerst: Frohes Neues Jahr wünsche ich euch anderen MamaFrauMenschen da draußen!

So viel ist in der Zwischenzeit passiert, dass es mir schwer fiel, Zeit für’s Schreiben zu finden: Ich hab im Sommer wieder angefangen zu arbeiten, erst in Teilzeit, dann nach einem spontanen Jobwechsel in Vollzeit. Bedingt durch den Jobwechsel sind wir im Herbst dann ins benachbarte NRW umgezogen – keine Kleinigkeit mit Kind und 105qm Kegel. Nun ist Papa in Eltern(teil)zeit für Mausemaus zuständig. Mausemaus selbst ist mittlerweile 20 Monate (für alle, die so wie ich eher in Jahren denken: fast zwei Jahre) alt und läuft/klettert/rennt/tanzt wie eine Weltmeisterin und beginnt nun langsam zu sprechen (versteht dabei aber schon soooo viel!).

Ich habe mir vorgenommen, das alles in nächster Zeit mal ausführlicher zu erzählen.

Bis dahin also.

Eure Anja

Merksatz des Tages

Bei einem Autounfall muss die Strasse sofort geräumt werden, vorausgesetzt dass niemand verletzt wurde und die Fahrzeuge fahrbereit sind. Also, schnell Fotos mit dem Handy schießen und schleunigst an den rechten Rand fahren. Egal ob in der Stadt, auf der Bundesstraße oder (eher gerade!) auf der Autobahn. Den Ablauf des Unfalls kann man dann immernoch mit der Polizei zusammen erörtern.

Wer das nicht tut, riskiert ein Knöllchen oder schlimmer: sein Leben.

Kontrollverlust

Plötzlich zieht der Van von der mittleren, in die linke Spur… wo ich mich bereits befinde! Mein Auto prallt gegen die Betonabsperrung, ich verliere die Kontrolle, das Auto dreht sich… und kommt endlich zum stehen. Mein Baby schreit, mein Nacken schmerzt, ich sehe nichts… Der Airbag nimmt mir die Sicht und die Luft. Ein Knall! Das Auto wird weitergeschleudert, ein zweiter Knall, das Auto zerreißt… Ich sehe mein Baby nicht mehr im Rückspiegel! Auf der Gegenfahrbahn wird panisch gehupt, Bremsen quietschen…

So oder so ähnlich wird es der armen Mutter ergangen sein, die am Sonntag auf der A2 plötzlich die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlor und einen schrecklichen Unfall verursachte, bei dem ihr sechs Monate älter Säugling überrollt und sie und ihr dreijähriger Sohn schwer verletzt wurden.

Der Van allerdings stammt aus meinem eigenen Unfall, den ich am Freitagnachmittag ganz in der Nähe hatte. Und glücklicherweise war meine Tochter zuhause bei ihrem Papa. Und obwohl unsere Fahrzeuge (der LKW, der plötzlich von der rechten und die mittlere Spur fuhr, der Van, der keine andere Möglichkeit hatte, als nach links auszuweichen und mein Auto) zwar mitten auf der A2 standen und sich hinter uns schnell ein Stau bildete, fuhr niemand auf unser “Stauende” auf. Mein Golf hat nun eine hässliche Beule im rechten Kotflügel, aber sonst ist uns allen nichts passiert. Es hätte anders kommen können…

Nachts um 4

Mann und Kind schlafen. Ich nicht. Seit einer Stunde liege ich wach und finde nicht zurück in den Schlaf. Ich erinnere mich an längst vergangene Zeiten stundenlanger Kreativität im Paint Your Style, ob in Berlin oder Wien, an Abende beim Linedance und Tagen im Sessel mit dem neuesten Buch auf dem Schoß. Dann schnappe ich mir mein Smartphone, stelle die dunkelste Beleuchtung ein, die mein Display hergibt und lese endlich mal in Ruhe ein paar Einträge meiner Lieblingsblogs und schreibe gar in ein paar Zeilen meine Gedanken auf.

Quality time 2.0 für ein 16monatige Mama.

Ich denke, nun kann ich auch wieder weiterschlafen. 4:56 – oder doch noch ein paar Blogbeiträge lesen…

Der kulinarische Kettenbrief

Gestern erhielt ich einen interessanten Brief. Einen Kettenbrief. Also so in der Art. Aber doch anders. Nämlich einen Rezeptbaum.

Und so beginnt mein eigener Rezeptbaum.

Und so beginnt mein eigener Rezeptbaum.

Das Prinzip ist einfach: Man erhält einen Brief von einer Freundin/Bekannten/Verwandten, dem ein Rezept beiliegt. Und die Anleitung zur Teilnahme am Rezeptebaum (eine Kopie des Lieblings-Rezeptes an den Absender, eines an einen Bekannten des Absenders und 6 weitere samt Anleitung an eigene befreundete/bekannte/verwandte Koch- und Backbegeisterte).

Meinem Brief lag ein Rezept für einen Schokoladen-Baiser-Kuchen bei. Hört sich lecker an und wird sicher demnächst mal nachgebacken (ist ja schließlich auch Sinn des Rezeptbaumes). Wenn es klappt und schmeckt, teile ich Rezept samt Beweisfoto mit euch.

Meine Briefe sind ebenfalls schon fertig mitsamt einem Rezept für einfache, aber leckere Pizza-Brötchen. Ich bin gespannt, welche kulinarischen Überraschungen demnächst rezeptweise in meinem Briefkasten landen. Es sollen immerhin, wenn alle in der Kette mitmachen, 42 Rezepte werden.

Kennt ihr den Rezeptebaum oder hab sogar selbst an einem teilgenommen? Wie waren eure Erfahrungen damit? Wie wäre es mal mit einem Rezeptbaum für Babybreie oder Kleinkinderessen?