Lang, lang ist’s her

…dass ich etwas von mir/uns hab hören lassen.

Doch zuerst: Frohes Neues Jahr wünsche ich euch anderen MamaFrauMenschen da draußen!

So viel ist in der Zwischenzeit passiert, dass es mir schwer fiel, Zeit für’s Schreiben zu finden: Ich hab im Sommer wieder angefangen zu arbeiten, erst in Teilzeit, dann nach einem spontanen Jobwechsel in Vollzeit. Bedingt durch den Jobwechsel sind wir im Herbst dann ins benachbarte NRW umgezogen – keine Kleinigkeit mit Kind und 105qm Kegel. Nun ist Papa in Eltern(teil)zeit für Mausemaus zuständig. Mausemaus selbst ist mittlerweile 20 Monate (für alle, die so wie ich eher in Jahren denken: fast zwei Jahre) alt und läuft/klettert/rennt/tanzt wie eine Weltmeisterin und beginnt nun langsam zu sprechen (versteht dabei aber schon soooo viel!).

Ich habe mir vorgenommen, das alles in nächster Zeit mal ausführlicher zu erzählen.

Bis dahin also.

Eure Anja

Nachts um 4

Mann und Kind schlafen. Ich nicht. Seit einer Stunde liege ich wach und finde nicht zurück in den Schlaf. Ich erinnere mich an längst vergangene Zeiten stundenlanger Kreativität im Paint Your Style, ob in Berlin oder Wien, an Abende beim Linedance und Tagen im Sessel mit dem neuesten Buch auf dem Schoß. Dann schnappe ich mir mein Smartphone, stelle die dunkelste Beleuchtung ein, die mein Display hergibt und lese endlich mal in Ruhe ein paar Einträge meiner Lieblingsblogs und schreibe gar in ein paar Zeilen meine Gedanken auf.

Quality time 2.0 für ein 16monatige Mama.

Ich denke, nun kann ich auch wieder weiterschlafen. 4:56 – oder doch noch ein paar Blogbeiträge lesen…

Der kulinarische Kettenbrief

Gestern erhielt ich einen interessanten Brief. Einen Kettenbrief. Also so in der Art. Aber doch anders. Nämlich einen Rezeptbaum.

Und so beginnt mein eigener Rezeptbaum.

Und so beginnt mein eigener Rezeptbaum.

Das Prinzip ist einfach: Man erhält einen Brief von einer Freundin/Bekannten/Verwandten, dem ein Rezept beiliegt. Und die Anleitung zur Teilnahme am Rezeptebaum (eine Kopie des Lieblings-Rezeptes an den Absender, eines an einen Bekannten des Absenders und 6 weitere samt Anleitung an eigene befreundete/bekannte/verwandte Koch- und Backbegeisterte).

Meinem Brief lag ein Rezept für einen Schokoladen-Baiser-Kuchen bei. Hört sich lecker an und wird sicher demnächst mal nachgebacken (ist ja schließlich auch Sinn des Rezeptbaumes). Wenn es klappt und schmeckt, teile ich Rezept samt Beweisfoto mit euch.

Meine Briefe sind ebenfalls schon fertig mitsamt einem Rezept für einfache, aber leckere Pizza-Brötchen. Ich bin gespannt, welche kulinarischen Überraschungen demnächst rezeptweise in meinem Briefkasten landen. Es sollen immerhin, wenn alle in der Kette mitmachen, 42 Rezepte werden.

Kennt ihr den Rezeptebaum oder hab sogar selbst an einem teilgenommen? Wie waren eure Erfahrungen damit? Wie wäre es mal mit einem Rezeptbaum für Babybreie oder Kleinkinderessen?

{Buchtipp} Gewinne Buch #2: Jewels of the Sun

Das zweite Buch, dass ihr im Rahmen des Weltbuchtages gewinnen könnt, ist Jewels of the Sun von Nora Roberts.

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Ein klassischer Roman über die Liebe. Die Geschichte ist in Irland angesiedelt, diesem wunderschönen, geheimnisvollen Land und ein Hauch dieser Magie spielt auch in dieser Liebesgeschichte (wirklich nur am Rande) eine Rolle. Das Buch bildet den Auftakt zu einer Trilogie, die ich jeder Frau ans Herzen legen kann, die gern ein Buch vor dem Einschlafen mit diesem “Hach!”-Effekt aus der Hand legt. Witzige Dialoge und natürlich finden sich die für einander bestimmten Personen am Ende doch.

Da ich selbst sehr gern auch in Englisch lese, könnt ihr nun dieses englischsprachige Buch bei mir gewinnen. Einfach bis zum 25. April in den Kommentaren euren Namen und eure Email-Adresse hinterlassen und das Los ermittelt dann die Glückliche.

Wochenblick(e) – 06. April

Der letzte Wochenblick ist gefühlte Monate her. Es ist momentan schwierig für mich, ein paar ruhige Minuten zum bloggen zu finden. Sehr schade das. Also fasse ich dieses Mal die Geschehnisse und meine Gedanken der letzten Wochen im heutigen Wochenblick einfach zusammen.

[gesehen] Wir haben es tatsächlich geschafft eine DVD zu schauen, “Elysium” mit Matt Damon in der Haupt- und Jodie Foster in einer Nebenrolle. Eine futuristischer SciFi-Streifen mit ausbaufähiger Story und unheimlich viel Gewalt… zu viel Blut für unseren Geschmack.
[gelesen] Ich nutzte die 20minütigen Pausen von Mausemaus zur Fortsetzung der Black Dagger Brotherhood Series von J. R. Ward und bin mittlerweile bei Band 5 angelangt und schon lange hat mich keine Serie so gefesselt! Ach ja, und die neue Brigitte MOM!
[gehört] “Kim Novak badete nie im See von Genezareth” von Håkan Nesser.
[gegessen] Selbstgekochtes, Gekauftes und Bestelltes.
[getrunken] Meinen ersten Cocktail seit der Schwangerschaft, einen Harveys Wallbanger. Ich hatte sofort einen Schwips.
[gedacht] Wie wäre es mit einem Geschwisterchen für Mausemaus? Irgendwie hätte ich Lust drauf, irgendwie auch nicht… tagesformabhängig.
[gefreut] Wir sind nun stolze Besitzer eines Winther Dolphin Fahrradanhängers.
[gestaunt] Der erste Zahn hat sich so viel Zeit gelassen und nun kommen gleich vier hinter einander.
[geärgert] Drei-Tage-Fieber sucks. Hoffen wir mal, das mit der lebenslangen Immunität stimmt.
[gewünscht] Mehr Gelegenheiten zum Bloggen.
[gekauft] Siehe [gefreut].
[geklickt] Artikel zu #selbstgeboren.
[getan] Auf jeden Fall nicht viel geschlafen.
[gebastelt] Ein persönliches Fotobuch zum Anknabbern für Mausemaus. DIY-Anleitung kommt noch.
[geplant] Mausemaus erster Geburtstag (wo die Zeit nur bleibt?!) und der Besuch einer Therme (als Paar, nicht als Eltern).

Euch allen eine schöne Woche!

{Rezept} Rot, pikant, anders – Nudeln mit Tomatensoße

Im Osten hatten wir ja nichts… Nicht mal Pasta. Bei uns gab es Nudeln mit Tomatensoße. Keine Bolognese oder so, sondern mit Würstchen. Und Parmesan oder so wurde auch nicht darüber gestreut. Aber ich esse diese einfache Variante immer noch so gern, dass ich das Rezept gern mit euch teilen möchte. Ich werde allerdings keine Mengenangaben machen, da dieses Rezept gut frei-Schnauze, Pi-mal-Daumen oder nach Augenmaß (Achtung: fällt je nach Hunger größer oder kleiner aus) gekocht werden kann.

Doch nun zum eigentlichen Rezept. Am besten eignen sich Spirelli-Nudeln, die nehmen die Soße gut auf. Ob ihr jetzt die Eiernudeln oder die Vollkorn-Variante wählt, sei euch überlassen. “Damals” gab’s nur die hellen Nudeln. Die gewünschte Menge Nudeln (etwas Erfahrung im Abmessen der je nach Hunger und Anzahl der zu fütternden Personen benötigten Anzahl Nudeln setze ich hier voraus) nach Anleitung (oder eigener Erfahrung) weich kochen (nix mit al dente, soll ja authentisch sein).

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Während die Nudeln so langsam gar kochen, kann man nebenbei die Soße zubereiten. Dazu brauchen wir eine Zwiebel, Würstchen (idealerweise Eberswalder), Gewürzgurken (idealerweise Spreewald) und – klingt komisch, ist aber so – eine Flasche Ketchup (mir schmeckt dazu der Werderketchup oder der Bioketchup von Ross*mann am besten). Zwiebel, Würstchen und Gewürzgurken klein schneiden.

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Die Zwiebel in einem Topf in Butter oder Öl (oder ein bisschen von beidem) glasig anschwitzen. Dann die kleingeschnittenen Würstchen mit den Zwiebeln zusammen anbraten. Wenn die Würstchen ein bisschen Farbe abbekommen haben, die Gewürzgurkenscheiben(-stückchen, -würfel) dazu geben und alles nochmal kurz zusammen erhitzen.

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Dann die Flasche Ketchup zum Zwiebel-Würstchen-Gurken-Mix gießen, die Flasche zur Hälfte mit Wasser aufgießen, schütteln und ebenfalls zur Soße geben. Alles nochmal kurz aufkochen lassen. Fertig! Die Soße kommt eigentlich ganz ohne zusätzliche Gewürze aus; sie schmeckt süßlich-säuerlich-würzig (wird das nicht allgemein als “pikant” zusammengefasst?). Nur noch die gewünschte Menge Nudeln mit einer Kelle Soße krönen und schmecken lassen.

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Guten Appetit!

Und schmeckst euch auch? Was sind eure Lieblingsrezepte aus der Kindheit?