Abschied von der Neuen Grammatur

Da meine eigene Milch mengenmäßig immer hinter dem Durst von Mausemaus hinterherhinkte, brauchten wir etwas Unterstützung in Flaschenform. Aptamil war für uns die erste Wahl, da Mausemaus diese Milch am besten vertragen hat. Und auch jetzt noch trinkt Mausemaus mindestens ihre Abendflasche mit Aptamil HAPre. Allerdings nicht mehr lange. Ich hatte sowieso vor, so langsam auf Kuhmilch umzustellen. Allerdings werde ich das nun noch schneller umsetzen, obwohl ich eigentlich so begeistert von dieser Ersatzmilch bin.

Günstig war Aptamil HAPre noch nie. Nun noch weniger. Das ein Produkt in kleinerer Abpackung genauso viel kostet, wie vorher (bspw.  einst Müllermilch 400ml zu vorher 500ml), kennt man ja schon. Oder das nach geringfügiger Veränderung der Rezeptur (“Jetzt noch sahniger!”) der Preis leicht angehoben wird. Was Milupa sich mit Aptamil jedoch geleistet hat, ärgert mich ungemein, denn da fühle ich mich mehr als verar*scht. 10% weniger Inhalt, dafür aber eine 10%ige Preissteigerung! Und als Begründung der Aufdruck auf der Verpackung “Neue Grammatur”… Als wäre das was Tolles!? Ich dachte ja erst, Milupa hätte an der Zusammensetzung etwas geändert und habe die Zutatenlisten verglichen… Nichts, keine auch nur minimale Abweichung. Und die Begründung, die man im Netz mal findet, dass eine der Zutaten teurer geworden sei, kaufe ich denen nicht im geringsten ab. Meiner Meinung nach, reagiert Milupa damit auf die gestiegene Nachfrage (wir erinnern uns sicher alle noch an die geplünderten Milchpulverregale im Sommer), um noch zu verdienen. Die Konkurrenz hat schließlich ihre Preise (bisher) nicht angehoben…

Das neue Aptamil HAPre... und das Kleingedruckte

Das neue Aptamil HAPre… und das Kleingedruckte

Schade, wirklich, aber bald immerhin ohne uns.

(M)Ein Moment der Unachtsam(Gedankenlosig)keit

Ich bin wirklich die schlechteste Mutter der Welt… zumindest war ich heute morgen fest davon überzeugt! Anders kann ich es mir nicht erklären, dass es dazu kommen konnte, dass meine kleine (13 Monate alte) Tochter heute morgen bis zur Hüfte in Badewasser sitzt – allein! Und das alles nur, weil ich aus purem Egoismus mal in Ruhe duschen wollte!

Aber mal in Ruhe von vorn. Mausemaus findet Wasser toll. In jeglicher Form. Als Tropfen oder Strahl, von oben, von unten oder überall. Sie findet es sogar witzig, den letzten Schluck Wasser aus der Trinklernflasche wieder aus dem Mund heraus und über das Kinn laufen zu lassen. Daher geht duschen in ihrer Anwesenheit gar nicht – ständig werden die Duschtüren aufgezogen (geht bei uns von beiden Seiten) und eine kleine Hand patscht im Wasser, wenn nicht der ganze kleine Körper, der zur Hand gehört, einfach gleich mit in die Dusche klettert. Also kam ich heute Morgen auf die glorreiche Idee, Mausemaus in die Badewanne zu setzen, da sie da schlecht heraus und in die Dusche hinein krabbeln kann. Ich habe alles an Randdeko (Duschbad, Shampoo, Rasierer…) weggeräumt und nur ihr Badespielzeug stehen gelassen. Und den Abfluss mit diesem Metallstöpsel verschlossen, weil Mausemaus ja nicht mit ihren Fingerchen darunter langen sollte. Und den Wasserhahn hab ich auf “warm” gestellt, falls sie doch auf die Idee kommt, daran rum zu spielen. Und bin selbst duschen gegangen. Ich muss nicht erwähnen, dass man die Badewanne von der Dusche aus nicht einsehen kann…

Alles ging gut. Es klödderte immer wieder in der Wanne, wenn Mausemaus ihr Spielzeug runter fallen ließ. Plötzlich wurde mein Duschwasser etwas kühler (das geht bei uns recht schnell, da muss nur jemand die Klospülung bedienen). Also schaute ich schnell nach Mausemaus, ob sie eventuell den Wasserhahn aufgedreht hat. Hatte sie. Aber eben schon vor einer ganzen Weile, denn dank des verschlossenen Abflusses saß Mausemaus bereits bis zur Taille im warmen Wasser und plantschte vergnügt was das Zeug hielt! …

Nicht auszudenken, was hätte passieren können, zumal kleine Kinder sich ja nicht wehren, wenn sie unter Wasser sind! Mein Herz fing nicht wie wild an zu klopfen, es setzte kurz aus… Ich sprang natürlich sofort aus der Dusche und riss mein Kind aus dem Badewasser. Mausemaus verstand natürlich nicht, warum sie nicht weiter plantschen konnte. Ich dagegen war entsetzt über meine eigene Gedanken-/Sorglosigkeit! Das passiert mir natürlich nie wieder… Aber es gibt eben Unfälle, die passieren nur ein Mal und dann ist es schon zu spät für Reue.

Was für ein Schreck am Morgen! Da war meine Paranoia ja nicht ganz unbegründet… aber das ich selbst die Ursache sein könnte, hatte ich so nicht berücksichtigt.

Der 1. Geburtstag – was wünscht man sich (mehr)? (Teil 2)

Zwar ist der erste Geburtstag von Mausemaus bereits vorbei, da ich aber noch andere kleine Wonneproppen kenne, die demnächst zum ersten Mal Geburtstag haben, ließ mich die Frage nach einem geeigneten Geschenk für diesen ersten Jahrestag im Leben eines Kindes nicht in Ruhe.

Also googlete ich ein wenig und fand beispielsweise die Geschenkvorschläge von ABC-Kinder, die ich alle so unterstreichen könnte. Hier ein kurzer Auszug meiner Favoriten (für die komplette Liste verweise ich auf obigen Link):

  • ein Schaukeltier
  • Spielfiguren aus Kunststoff oder Holz
  • eine „mitwachsende” Babyschaukel für draußen (oder mit Türklammer auch für drinnen)
  • ein Rutscheauto
  • Sandspielzeug (nebst Sandkasten, falls nicht vorhanden)
  • ein eigenes Obstbäumchen oder ein Obststrauch mit praktischer Erntehöhe für Kinder (das ist allerdings ein gutes Geschenk für alle Alternsgruppen, wie ich finde)
  • altersgerechtes Badewannenspielzeug
  • Bücher zum Fühlen
  • falls noch nicht vorhanden: der erste Hochstuhl
  • (Gutschein für) Kleidung oder ein paar Schuhe (das geht auch immer)
  • eine Messlatte für an die Wand (besonders schön, wenn selbstgemacht!)

Eher problematisch finde ich Gutscheine für Eltern-Kind-Kurse, wie bei mamatipps zu finden. Da sollte man sich vorher genau informieren, ob die Eltern des Geburtstagskindes überhaupt Interesse an einer solchen Veranstaltung haben und wenn ja, dann an welchem Kurs ganz genau, sonst kann der teure Gutschein für den örtlichen Babyschwimmkurs auch daneben gehen.

Eine weitere Idee für Einfallslose Ideensuchende wäre die bewährte, wenn auch etwas langweilige, Amazon-Wunschliste. So wird ganz sicher nichts geschenkt, was nicht gewünscht ist. Zum Glück kann man aber selbst bei dieser Wunschliste etwas Spielraum für Fantasie lassen, indem man nicht den Artikel selbst auf der Wunschliste verlinkt, sondern die Notizfunktion in Anspruch nimmt, und lieber grob beschreibt, was man sich wünscht (bspw. Nachtlicht in Tierform, oder so).

Heute ging mir noch eine Idee durch den Kopf, als Mausemaus wieder vergnügt und hoch konzentriert den Klebeverschluss der Feuchttücher abknibbelte: kleine, bunte Wandtattoos auf Kopfhöhe, also Kindskopfhöhe, sind sicher auch der Renner.

Für Mausemaus war das Highlight, wie schon erwähnt, die bedeckelte Pappbox (meine derzeitige Empfehlung als Geschenk für ein(e) Einjährige(n), hihi).

Achja, und falls euch zufälligerweise noch ein 5. Geburtstag bevorsteht, schaut doch bei Susanne vom Geborgen Wachsen vorbei, sie hat kürzlich nicht nur über schöne Ideen zum 5. Geburtstag geschrieben, sondern auch ihre “Schenk-Regeln” für Kindergeburstage vorgestellt.

Der 1. Geburtstag – was wünscht man sich (mehr)? (Teil 1)

Wie schnell die Zeit vergeht… Eben noch ein Baby und schon feiert man den ersten Geburtstag! Nicht nur wir Eltern fragten uns selbst, was man Mausemaus wohl anlässlich dieses Feiertages schenken könnte (neben all den Zwischendurch-Kleinigkeiten, die es ja sowieso immer wieder gibt), auch die Großeltern, Paten und nahen Freunde wollten gern etwas Schönes beisteuern. Doch was kann man denn noch gebrauchen?

Unser eigenes Geschenk nutzte letztendlich der ganzen Familie: ein gebrauchter, aber fast neuer, Fahrradanhänger. Nun können wir zu dritt kleine Radtouren unternehmen oder einfach den Radius der Schlafrunden erweitern (inkl. Fitnesstraining und Sonnenbrandbank für Mama).

Und von Großeltern und Freunden bekam Mausemaus schließlich ebenfalls wirklich schöne Geschenke: eine selbstgenähte Puppe mit passendem Korbwagen, Plüschkegel inkl. Plüuschkugel (ja, so etwas gibt es wirkling – zum Kegeln eben…), ein Buch mit Klappbildern (davon kann man ja nie genug haben), Fingerpuppen und ein Buch mit jeder Menge Fingerspiele, ein selbstgenähter Rock (der glücklicherweise noch etwas zu groß ist und wahrscheinlich erst passen wird, wenn Mausemaus aufrecht geht), ein Kirschkernkissen (ebenfalls selbst genäht) in einer bunten, stabilen Pappbox, ein Bällebad (Planschbecken inkl. Bälle, allerdings viiiieeeel zu wenige, da muss noch erweitert werden), CDs mit Songs von Pink und Robbie Williams im Spieluhrenstyle (abgefahren, aber ich finde es irgendwie witzig… jetzt fehlt noch eine kleine Stereoanlage im Schlafzimmer, dann können Pink und Robbie uns ausnahmsweise mal beim Einschlafliedersingen und -summen ablösen) und auch ein wenig Geld für Mausemaus (wurde in einen Sommerschlafsack und einen Sonnenschirm für den Kinderwagen investiert).

Und was fand Mausemaus am tollsten? Die bunte Pappbox, weil man so schön mit dem Deckel spielen und die Ecken anknabbern kann (bisher halten sie stand!)…

Was lernen wir daraus? Manchmal ähnlen sich Kinder und junge Haustiere so sehr, dass ein Pappkarton schon als Spielzeug für Stunden ausreicht und alles andere links liegen gelassen wird.

PS: Da ich mir für andere baldige Einjährige selbst Gedanken machen musste, folgt im nächsten Post meine Ausbeute an weiteren Geschenkideen zum Ersten Geburtstag.

Paranoia einer Mutter

Ich komme gebürtig aus DER Großstadt Deutschlands und habe dort bis vor einigen Jahren gelebt, studiert und mich verliebt. Und als Großstadtpflanze wird man (zumindest geht es mir so) ein wenig misstrauisch seinen Mitmenschen gegenüber. Zum Beispiel würde ich mein Fahrrad nie unangeschlossen irgendwo herumstehen lassen. Und dunkle Gassen waren und sind mir immer noch sehr unheimlich. Das Smartphone bleibt nie im Auto liegen, denn “Gelegenheit macht Diebe”.

Seit ich schwanger und monatespäter Mutter geworden bin, grenzt mein Misstrauen an Paranoia. Ich wohne mittlerweile in einem eher kleinen, konservativen Ort und dennoch, wenn ich beispielsweise nach dem Einkauf im Supermarkt den Einkaufskorb wegbringe und Mausemaus für diese Minute in ihrem Kindersitz im unabgeschlossenen (gibt’s das Wort überhaupt?) Auto wartet, denke ich schon daran, dass ich ja eigentlich Kidnappern (Auto)Tür und Tor öffne (aus dem selben Grund würde ich übrigens niemals die Namen meiner Kinder in Großbuchstaben auf die Heckscheibe kleben). Kinderwagen und Fahrradanhänger tragen wir auch lieber ins Obergeschoss, als diese gut einsehbar im Carport unterzustellen…

Oder ein anderes Beispiel, ich bin selbst Autofahrerin und auch wenn mir nie etwas derartiges passiert ist, hoffe ich beim Spaziergang mit Kinderwagen, dass das entgegenkommende Auto ja in der Spur bleibt und nicht urplötzlich auf den Bürgersteig ausbricht und in uns beide hineinfährt (warum, bitte, sollte es das tun?!).

Achja, und den stofflichen Dingen traue ich auch nicht mehr uneingeschränkt. Letztens ging ich mit Kind und -wagen über eine kleine, hölzerne, zugegebenermaßen stabile Fußgängerbrücke und überlegt dennoch kurz, wie ich es wohl am sinnvollsten anstellen sollte, falls jetzt plötzlich die Brücke zusammenbrechen und uns in das Wasser des Kanals befördern sollte…

Verrückt, oder? Geht es euch anderen Mamas manchmal auch so?

Andere, zukünftige Ängste sind wohl eher normal für eine Mutter, dass Mausemaus nicht mit Drogen zu tun bekommt, nur Menschen kennenlernt, die ihr gut tun und sie auf dem “rechten Weg” bleibt (um mal Rotkäppchen zu zitieren)…

Rolling the Blogroll oder Welche Blogs auf meiner Liste sind wirklich meine Favoriten?

Ich kenne schon viele und stoße immer wieder auf neue, überaus lesenswerte Blogs mit völlig unterschiedlichen Themen. Aber welche davon möchte ich, beispielsweise hier, weiterempfehlen?

Erste Möglichkeit: Blogs, deren Beiträge ich in meinen eigenen Posts verlinke, scheinen mich immerhin inspiriert zu haben oder wir schwimmen themenmäßig auf einer Welle – also für andere Wellenreiter empfehlenswert.

Zweite Möglichkeit: Momentan komme ich gefühlt zu nichts. Eigene Blogbeiträge zu schreiben, beispielsweise. Blogbeiträge meiner abonnierten Blogs zu lesen gehört leider ebenfalls dazu. Wie gut, dass es Hilfsprogramme wie bloglovin gibt, die alle ungelesenen Beiträge meiner abonnierten Blogs einfach auflisten und es mir jederzeit später ermöglichen, das Verpasste nachzuholen. Heute waren es über 250 Beiträge! Und jetzt kommts: Die Blogs, deren Beiträge ich nun unbedingt als erstes lesen muss, bevor ich  alle anderen durchstöbere (denn wer weiß, wie lange diese freie Zeit anhalten wird), sind dann wohl meine derzeitigen Favoriten.

Einen Haken hat diese Art der Auswahl allerdings: Blogger, die ich zwar sehr gern lese, die aber derzeit ebenso wie ich kaum zum Bloggen kommen, fallen mit Methode 2 unter den Tisch… Es gibt also noch Verbesserungsbedarf bei der Nominierung zum Blog-Oscar…