Gedanken zum Mutter(schafts)tag

Es ist mein zweiter Muttertag. Diesmal habe ich die Ruhe, über diesen Feiertag nachzudenken. Obwohl, ein Feiertag im offziellen Sinne ist er ja nicht. Ursprünglich wirklich zu Ehren der Mutterschaft ins Leben gerufen, ist er hier bei uns vor allem als Sonderöffungstag für Blumengeschäfte eine Rolle. Ein wenig im Netz gesurft und man findet vor allem Tipps für die besten Muttertagsgeschenke (Beispiellinks spare ich mir hier) und Textnachrichten, aber auch Erzählungen von Müttern, die schon viele Muttertage erlebt haben und davon, was andere von ihren Müttern gelernt haben. Es gibt allerdings auch die Bestrebungen Mutter- und Vatertag abzuschaffen und einen geschlechtsneutralen Elterntag einzuführen

Und was bedeutet dieser Tag für mich?

Ehrlich gesagt, gar nichts. Also zumindest dieses Datum und den kommerziellen Hintergrund. Ist ein wenig so wie Valentinstag (mein Mann bringt mir auch so immer wieder mal Blumen mit und zeigt mir seine Liebe). Und jede Mutter hat ihren persönlichen Muttertag doch, oder? Manche sogar mehrere. Mein ganz persönlicher Mutter(schafts)tag liegt beispielsweise im April und wird ebenfalls jedes Jahr gefeiert (werden) – zusammen mit dem Geburtstag meiner Tochter, der ja auch irgendwie mein GEBURTstag ist, oder?
Und was meine Gefühle und Gedanken zur Mutterschaft angeht… Nun, die sind hier sowieso immer wieder Thema, im Guten wie im Schlechten Nachdenklichen, auch dafür brauche ich keinen speziellen Tag (wäre ja nicht auszudenken, wenn man sich nur einmal im Jahr zu seiner Mutterschaft äußern dürfte).

Und wie seht ihr das?

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4 thoughts on “Gedanken zum Mutter(schafts)tag

  1. Ich sehe das ganz genauso: ich freue mich viel mehr über einen Blumenstrauß, den mir mein Freund einfach mal so spontan gekauft hat, als über selbigen, wenn alle Geschäfte, Zeitungen und Fernsehberichte ihn quasi dazu überredet haben mir doch anstandshalber einen mitzubringen.
    Lieben Gruß, Wiebke

  2. Beim Valentinstag bin ich derselben Meinung wie du und der wird von mir jedes Jahr komplett ignoriert. Beim Muttertag bin ich da paradoxerweise sentimentaler. Vor allen Dingen war ich dieses Jahr (mein 2. Muttertag) recht enttäuscht. Nachdem dieser Tag letztes Jahr vom Rest der Familie komplett ignoriert wurde und ich nicht müde wurde, spitze Bemerkungen darüber zu machen, dachte ich dieses Jahr wird alles anders. Als Vater und Kind morgens zum Brötchenholen gingen, rechnete ich fest damit, dass sie einen Zwischenstopp beim Blumenladen um die Ecke einlegten und öffnete ihnen bei ihrer Rückkehr erwartungsfroh die Tür. Aber? Nix. Das hatte mich echt enttäuscht, zumal ich ein paar Tage zuvor den großen Mann noch daran erinnerte, eine Kleinigkeit für seine Mutter zu besorgen, da sie ja übers Wochenende zu Besuch komme. Sie hat auch was bekommen… Zwar hängt jetzt deswegen nicht der Haussegen schief, aber enttäuscht bin ich dennoch. Männer und subtile Denkanstöße passen einfach nicht zusammen.
    Im nächsten Jahr werde ich mir einfach selbst eine Kleinigkeit gönnen 😉

    • Das ist natürlich echt blöd gelaufen… Männer eben. Ts. Die Idee, sich dann eben selbst zum Muttertag was Gutes zu tun, finde ich allerdings super! Nächstes Mal nimmst du dir einfach den ganzen Tag frei und unternimmst was Schönes. Vielleicht führt das ja schneller zum ersehnten Blumenstrauß. 😉

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