{Spendentipp 2013} Deutsche Luftrettung

Nachdem ich euch in meinem ersten Spenden-Tipp die Ronald McDonald Kinderhilfe vorgestellt habe, berichte ich diesmal über die DRF Deutsche Luftrettung (früher Deutsche Rettungsflugwacht e. V.).

Mausemaus musste am Tag nach ihrer Geburt von Oldenburg an die Kinderklinik der Medizinischen Hochschule Hannover verlegt werden. Ein Helikopter der DRF hat sie dazu abgeholt und im Intensiv-Inkubator in 15 Minuten nach Hannover geflogen. Die Helikoptercrew war sehr nett und bestand in unserem Fall aus dem Piloten (den haben wir nicht kennengelernt, da er bei der Maschine geblieben ist), zwei Sanitätern (diese waren für die Bedienung des Inkubators und dessen Anschluss im Helikopter zuständig) und der Kinderärztin und einer Krankenschwester der Kinderintensivstation der MHH. Die Kinderärztin prüfte nochmals, ob unsere Tochter transportfähig war und kontrollierte den Befund der Klinik nochmals im Ultraschall. Mausemaus bekam noch selbsthaltende Gehörschutzmuscheln aufgesetzt und wurde vorsichtig in den Inkubator gelegt (zusammen mit einem Kleidungsstück von uns). Dann ging es auch schon los. Als wir selbst mit dem Auto ein paar Minuten später vom Parkplatz fuhren, erhob sich über unseren Köpfen gerade der Helikopter auf dem Flug nach Hannover…

Jeder hat ein Recht darauf, im Notfall und bei medizinischer Erfordernis vom Helikopter ins Krankenhaus gebracht zu werden. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten des Transports. Die DRF finanziert sich daher zum einen durch die Flugminutenpreise, die mit den Krankenkassen verhandelt werden. Dadurch können allerdings nur die Grundkosten gedeckt werden. Neue Helikopter, Equipment und die Fortbildung der Crew können nur durch private Spenden sowie Fördermitgliedschaften finanziert werden. Man kann die DRF durch ein einmalige Spende unterstützen oder über eine Fördermitgliedschaft, die für ein Jahr abgeschlossen wird (ab 36 Euro). Als Dankeschön für eine Fördermitgliedschaft holt die DRF Luftrettung ihre Fördermitglieder aus dem Ausland zurück nach Deutschland, wenn sie im Ausland verunglücken (maximal 100 Tage Aufenthalt, also als Tourist, nicht als Auswanderer) oder schwer erkranken und der Transport als medizinisch sinnvoll angesehen und ärztlich angeordnet wird. Eine andere Möglichkeit der Unterstützung sind zweckgebundene Spenden, dabei wird auf der Homepage der DRF aufgeführt, welches Equipment dringend benötig wird (aktuell Defibrillatoren) und der Spender wählt den zu spendenden Geldbetrag (ab 5 Euro, unabhängig von den tatsächlichen Kosten des benötigten Equipments) selbst aus.

Wir haben uns als Familie zur Fördermitgliedschaft entschlossen. Dass man im Notfall die Rückholung aus dem Ausland in Anspruch nehmen kann, haben wir beispielsweise erst durch die Mitgliedschaftsunterlagen erfahren.

Wie immer könnt ihr euch auf der Homepage der DRF noch weiter informieren.

Vielen Dank für euer Interesse.

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